Sonntag, 24. April 2016
Rezension: J.F. Dam: Die Nacht der verschwundenen Dinge
Erschienen: 2015
208 Seiten
Inhalt: Der verheiratete Architekt Thomas verliebt sich ganz plötzlich in die Frau seines besten Freundes. Auf unterschiedlichste Weise versucht er, damit umzugehen: Verdrängen, aus dem Weg gehen, geheim halten, aus dem Kopf schlagen- doch nichts funktioniert. Zudem verhält sich Helen, seine heimliche Angebetete, ihm gegenüber ziemlich seltsam. Ahnt sie etwas? Und empfindet sie vielleicht sogar genau so?
Meine Erfahrung mit dem Buch: Nachdem ich von J.F. Dams "Der dritte Berg" sehr begeistert war, wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Es hat mir nicht ganz so gut gefallen wie das andere, aber Dam schreibt sehr schön und gut zu lesen, besonders einige Formulierungen haben mir gut gefallen. Die Charaktere wirken gut durchdacht und die Gefühlsturbolenzen des Hauptcharakteres sind zum einen Teil nachvollziehbar und zum anderen Teil so verzweifelt, dass man, ob man will oder nicht, ein wenig Mitleid mit ihm empfindet. Der Roman ist also alles in allem lesenswert.
Montag, 18. April 2016
Neues Familienmitglied :)
Gestern erreichten mich ganz überraschend folgende Fotos:
Ich könnte gerade nur dauerquietschen :D
Wie das kleine süße Ding heißt, steht noch nicht ganz fest, hat noch jemand Vorschläge?
Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch an meine Eltern (vor allem an meine Mama ;) hast es endlich geschafft! )
Ich könnte gerade nur dauerquietschen :D
Wie das kleine süße Ding heißt, steht noch nicht ganz fest, hat noch jemand Vorschläge?
Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch an meine Eltern (vor allem an meine Mama ;) hast es endlich geschafft! )
Samstag, 16. April 2016
3 Pictures of your week: Farbtupfer.
Die Aktion wurde von Taya und Grinsemietz ins Leben gerufen, die Grafik hab ich auch von dort.
Diese Woche war das Thema Color Key. Für die, die das nicht umsetzen können- so wie ich- gab es eine Alternative: Farbtupfer.
Irgendwie fand ich auch das garnicht so leicht^^ Hat aber Spaß gemacht, nach etwas Passendem zu suchen.
Besonders über meinen ersten Fabtupfer habe ich mich dann auch sehr gefreut, er war, mehr oder weniger, Ziel des Ausflugs :)
Nächste Woche gibt es ein Thema, das mir glaub ich ganz gut liegt:
Diese Woche war das Thema Color Key. Für die, die das nicht umsetzen können- so wie ich- gab es eine Alternative: Farbtupfer.
Irgendwie fand ich auch das garnicht so leicht^^ Hat aber Spaß gemacht, nach etwas Passendem zu suchen.
Besonders über meinen ersten Fabtupfer habe ich mich dann auch sehr gefreut, er war, mehr oder weniger, Ziel des Ausflugs :)
Nächste Woche gibt es ein Thema, das mir glaub ich ganz gut liegt:
Thema 23.04.2016: Himmel
-- Egal ob strahlend blau, weiß verhangen oder dunkel stürmisch, wir mögen eure Himmel sehen.
Sonnenuntergang? Wolken? Sterne? Eurer Kreativität soll da kein Limit gesetzt sein--
Jetzt muss ich nur noch dran denken ;)
Mittwoch, 13. April 2016
Rezension: T.C. Boyle: Hart auf hart
Erschienen: 2015
396 Seiten
Inhalt: Adam lebt zurückgezogen in der Waldhütte seiner verstorbenen Großmutter. Er eifert seinem großen Vorbild, dem Trapper John Colter nach: Er versucht, sich von allen anderen Menschen abzuschotten und allein in der Wildnis zu überleben. Bei seinen Eltern stößt er da eher auf Unverständnis. Sie, die versuchen, sich der Gesellschaft anzupassen, verschließen ihre Augen vor der sich immer weiter verschlimmernden Psychose. Sara lernt Adam kennen, als sie ihn per Anhalter mitfahren lässt. Sie ist gerade auf dem Weg, ihrem Hund aus dem Tierheim zu holen, den die Polizei mitgenommen hat, als sie sich bei einer Fahrzeugkontrolle weigerte, ihren Führerschein zu zeigen. Sie glaubt so, ihre "Souveränität" zu bewahren und bestätigt natürlich durch ihr Verhalten ihre eigenen Vorurteile gegen den Staat. Zusammen entführen Sara und Adam Saras Hund aus dem Tierheim und Sara beschließt, sich für eine Weile bei Adam zu verstecken- bis bei Adam immer mehr Sicherungen durchbrennen.
Meine Erfahrung mit dem Buch: Nach dem ersten Buch, das ich von T.C. Boyle gelesen habe, war meine Vorfreude auf noch ein buch des Autors doch eher verhalten (und ich weiß bis heut nicht, ob ich World End jetzt mochte oder nicht...). Aber da Boyle ja nun mal einer der Lieblingsautoren meines Vaters ist, wir eigentlich einen recht ähnlichen Geschmack haben und er mir dieses Buch nochmal ausdrücklich empfohlen hat, schwand dann nach einem halben Jahr doch der Widerstand und ich hab ihm nochmal eine Chance gegeben. Und tatsächlich, dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Und das, obwohl ich mich kaum entscheiden konnte, über welchen der beiden Hauptcharaktere ich mehr den Kopf schütteln wollte- ziemlich durchgeknallt ist das Ganze nämlich schon und durch übermäßige Sympathie sticht da auch keiner hervor. Aber das soll auch garnicht so sein, und der Roman liest sich trotzdem- oder gerade deswegen?- sehr gut und spannend.
Montag, 11. April 2016
Bruchlandung.
Ich möchte euch eine kleine Bildergeschichte zeigen, die ich an der Donau aufgenommen habe und die ich ziemlich niedlich fand:
Dieser Schwan war der Meinung, dass die Donau an einer anderen Stelle blauer ist und machte sich auf den beschwerlichen Flug. Wer schon mal einen Schwan fliegen gehört hat, wird mir sicher zustimmen, dass das wirklich ziemlich beschwerlich klingt^^. Ich hab ihn auf jeden Fall schon von Weitem kommen hören und konnte mich in aller Ruhe drauf vorbereiten, ihn zu knipsen.
Das Blöde für den Schwan war jetzt, dass an seinem Wunschplätzchen bereits ein anderer Schwan war. Noch dazu einer, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hatte. Da half dann nur noch die Notbremse. Also: Erstmal Flügel ins Wasser....
...und Platsch.
Und dann versuchen, nicht unterzugehen. Ich finde ja immer, dass schwimmende Schwäne sehr elegant aussehen. Dieser hier hat das Bild ein wenig kaputt gemacht :D
Der Schwan hat dann ganz schnell den Rückweg angetreten. Allerdings war er wohl auch der Meinung, dass er das mit dem Fliegen nochmal üben sollte, wenn keiner guckt, also ist er geschwommen. Falls ihr auch das Gefühl habt, dass er etwas pikiert schaut: Das könnte meine Schuld sein, ich musste wohl etwas lachen. Es blieb ihm jedoch nicht allzu lange Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn er mussteschnell sehen, dass er wegkam.
...Sein verärgerter Artgenosse hatte ihn nämlich schon gesehen und war am Weg, ein Exempel zu statuieren. Sah aus wie ein Kriegsschiff, ich find, die Bugwelle sagt schon alles :D
Schwan Nr.1 war ein erstaunlich schneller Schwimmer (okay, bei dem Verfolger vielleicht auch nicht soo erstaunlich...) und sah erfolgreich zu, dass er Land gewann. Kampfschiff-Schwan war danach etwas im Siegesrausch und hatsich gleich mal nach mir umgesehen, ob er mich nicht auch vertreiben könnte, ist dann aber schnell zur Vernunft gekommen und in sein verteidigtes Revier zurückgekehrt. Schief angesehen hat er mich trotzdem noch, solang ich in Sichtweite war.
Dieser Schwan war der Meinung, dass die Donau an einer anderen Stelle blauer ist und machte sich auf den beschwerlichen Flug. Wer schon mal einen Schwan fliegen gehört hat, wird mir sicher zustimmen, dass das wirklich ziemlich beschwerlich klingt^^. Ich hab ihn auf jeden Fall schon von Weitem kommen hören und konnte mich in aller Ruhe drauf vorbereiten, ihn zu knipsen.
Das Blöde für den Schwan war jetzt, dass an seinem Wunschplätzchen bereits ein anderer Schwan war. Noch dazu einer, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hatte. Da half dann nur noch die Notbremse. Also: Erstmal Flügel ins Wasser....
...und Platsch.
Und dann versuchen, nicht unterzugehen. Ich finde ja immer, dass schwimmende Schwäne sehr elegant aussehen. Dieser hier hat das Bild ein wenig kaputt gemacht :D
Der Schwan hat dann ganz schnell den Rückweg angetreten. Allerdings war er wohl auch der Meinung, dass er das mit dem Fliegen nochmal üben sollte, wenn keiner guckt, also ist er geschwommen. Falls ihr auch das Gefühl habt, dass er etwas pikiert schaut: Das könnte meine Schuld sein, ich musste wohl etwas lachen. Es blieb ihm jedoch nicht allzu lange Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn er mussteschnell sehen, dass er wegkam.
...Sein verärgerter Artgenosse hatte ihn nämlich schon gesehen und war am Weg, ein Exempel zu statuieren. Sah aus wie ein Kriegsschiff, ich find, die Bugwelle sagt schon alles :D
Schwan Nr.1 war ein erstaunlich schneller Schwimmer (okay, bei dem Verfolger vielleicht auch nicht soo erstaunlich...) und sah erfolgreich zu, dass er Land gewann. Kampfschiff-Schwan war danach etwas im Siegesrausch und hatsich gleich mal nach mir umgesehen, ob er mich nicht auch vertreiben könnte, ist dann aber schnell zur Vernunft gekommen und in sein verteidigtes Revier zurückgekehrt. Schief angesehen hat er mich trotzdem noch, solang ich in Sichtweite war.
Sonntag, 10. April 2016
Kormorane.
Seit ich die Kormorane das erste Mal gesehen habe, konnte ich es garnicht abwarten, sie nochmal zu besuchen und meine Teleobjektiv mitzunehmen. Ich habe tatsächlich ein Fleckchen gefunden, wo ich sie halbwegs gut vor die Linse bekommen habe. Ich hoffe, das wird nicht das letzte Mal sein :)
Samstag, 9. April 2016
Challenge: How far will you get? Update Nr.3- Und es stockt noch immer.
Da sind wir also wieder. Weitere zwei Monate sind rum, und ich muss mich geradezu zwingen, dieses Update zu schreiben, weil ich mal wieder total unzufrieden bin :D
Für alle, die zurückblicken wollen:
Infos zu Challenge
Update 1
Update 2
Dann sehen wir uns das Elend mal an :D
Gelaufen (Richtung Barcelona über Marseille) bin ich in den letzten 2 Monaten ganze 13 km. Damit habe ich mich von Traiskirchen etwa bis Sollenau fortbewegt. Falls das jemand nicht kennen sollte^^: Sollenau ist eine Gemeinde mit etwa 4850 Einwohnern. Interessanterweise wurde der Name bereits 1166 das erste Mal erwähnt.
Mein Spaziergangsstrecke (Richtung Nordsee über Hamburg) ist, wie jedes Mal, am längsten^^. Diesmal sind es 184 km, also nochmal mehr als die letzten Male (immerhin^^). Vor zwei Monaten war ich kurz vor Prag. Durch Prag bin ich jetzt durch:
Ebenso wie durch Dresden:
Die Porzellanstadt Meißen habe ich mir natürlich auch shon angesehen. Ich bin jetzt ungefähr auf der Höhe von Diera-Zehren (3344 Einwohner) in der Nähe von Meißen.
Der Weg auf der Karte:
Und dann noch die Radstrecke: 20 km. Von dem tschechischen Dorf Dobre Pole zu dem Dorf Vranovice nad Svratkou (ca 2000 Einwohner):
Das heißt, zusammengefasst:
Ich bin jetzt seit einem halben Jahr unterwegs.
Gelaufen bin ich 42 km.
Spaziert 459 km.
Geradelt 113 km.
Wenn das so weitergeht, werde ich gemütlich vin der Nordsee nach Moskau und Helsinki spazieren und von dort nach Barcelona, und bei den anderen beiden Disziplinen noch nicht mal in die Nähe kommen :D
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