Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wien-Eindrücke.

Wozu wohnt man in einer wunderschönen Stadt mit gigantischen Gebäuden, wenn man nicht ab und zu ein paar typische Touristen-Fotos macht?
Hier eine Auswahl von einem Ausflug im...ähem...Februar.

 (das Burgtheater)
 (meine Helden^^)
 (das Parlament)




 (gebeugt von der Last der Tauben^^)

  (Der Stephansdom)


Dienstag, 11. Oktober 2016

Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Jetzt ist es also soweit, es wird herbstlich. Derzeit ist in meinem Umfeld eine Stimmung von:" Toll, der Herbst, endlich mal ein bisschen Abwechslung zu dieser ewigen Sonne."
Ich muss zugeben, wenn ich das höre, beiße ich mir immer auf die Lippen, um nicht zu schreien. Ich habe nämlich nicht wirklich das Gefühl genug Sommer abbekommen zu haben. Meinetwegen könnte es noch eine Weile warm bleiben.
Für alle, die es genauso geht wie mir, kommen hier ein paar Fotos aus dem Frühling- zum drauf freuen.
Und das beste: Alle Bilder sind aus unserem Garten :)

 (Ja, wir haben eine Badewanne im Garten stehen :D)







Montag, 10. Oktober 2016

Man soll sich über Kleinigkeiten freuen...

... und deshalb freue ich mich jetzt öffentlich, dass wir ENDLICH ordentliches Internet haben.
Nachdem ich für das Hochladen eines einzigen Fotos ungefähr 15 Minuten gebraucht habe, ist die Lebenszeit, die mir der neue 3-cube gerade spart, bei jedem Blogeintrag deutlich spürbar (und ich kann garnicht fassen, wie schnell sich der Hochlade-Balken bewegt! Und ich kann sogar mehrere Tabs gleichzeitig offen haben!)
Yeah!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension: Rafik Schami: Die Sehnsucht der Schwalbe


Erschienen: 2000
Hörbuch, gelesen von Markus Hoffmann.

Inhalt:
Auf einer Hochzeit trifft der Bruder der Braut auf den Syrer Lufti- und lässt sich die nächsten Tage viel lieber dessen Lebensgeschichte erzählen, als an den Festlichkeiten teilzunehmen. Denn Lufti erzählt ihm nicht nur von seiner Kindheit in Damaskus, sondern auch von seinem jetzigen Leben als "illegaler" Einwanderer in Deutschland.

Meine Erfahrung mit dem Hörbuch:
Rafik Schami höre und lese ich immer und immer wieder gern. Dieses Hörbuch war da keine Ausnahme ( und Markus Hoffmann leist sehr angenehm). Schami erzählt nicht nur so von dem wunderbaren Syrien, wie es einmal war, und weckt in jedem Leser/Hörer eine unglaubliche Sehnsucht und Trauer ( in mir zumindest. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie es anderen anders ergehen sollte, da Schami so schreibt, dass man das Gefühl hat, Damaskus sogar schmecken und riechen zu können), sondern beschreibt auch die Gefühle eines "illegalen" Einwanderes, der sich in einen Ort verliebt und immer wieder zurückkehrt, obwohl er jeden Tag Angst haben muss, wieder verhaftet und abgeschoben zu werden.
Ich wünschte, dass gerade in dieser Zeit, in der Menschen zu Zahlen degradiert werden, um sie behandeln zu können, als wären sie keine Menschen, mehr Menschen sich dieses Hörbuch anhören würden, um vielleicht auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, dass die, die vor dem Krieg fliehen, nicht einfach "nur" Asylanten sind, sondern in erster Linie Menschen- Menschen mit einem ganzen Leben, mit Eigenarten, mit Gefühlen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Tierischer Donauspaziergang.

Manche Tage haben etwas ganz besonderes: ein Gefühl, ein unbeschreibliches, vielleicht ein Gefühl von Glück und Freude, dass man sofort wieder fühlt, wenn man sich Fotos von diesem Tag ansieht, egal, wie lang es her ist.
Die Fotos, die ich euch heute zeigen möchte, sind an so einem Tag enstanden, und obwohl sie schon ein paar Monate alt sind, möchte ich sie nicht vorenthalten- ehrlich gesagt bin auf einige davon ein kleines bisschen stolz ;)
Was den Tag so besonders gemacht hat, war nicht nur die Grundstimmung, in der ich mich befand, sondern auch die vielen Tiere, die meinen Weg kreuzten.

 Schon auf dem ersten Stück der Strecke kam mir ein Schmetterling entgegen, mit weiß-orangen Flügeln. Ich war bezaubert und lief ihm ein ganzes Stück nach, schaffte es aber nicht, ihn zu fotografieren.
Mein heimliches Ziel des Tages war deshalb, so einen Schmetterling vor die Linse zu bekommen.
 Nach dem brütenden Schwan war ich allerdings schon so weit, den Ausflug als vollen Erfolg zu feiern. Das Bild ganz oben ist eines meiner Lieblingsbilder dieses Jahres.
Aber dabei sollte es nicht bleiben.
Nach einem ganzen Teich voller Schildkröten begegnete mir dieser quakende Geselle:

 (Ist diese Feder amSchnabel nicht einfach nur goldig?)


Bei diesem Ausflug sah ich ziemlich viele Ecken, die ich vorher nicht kannte. Irgendwann stand ich an einem ziemlich sumpfigen Gewässerabschnitt und sah eine Kröte. Und fotografierte sie. Und stellte ein paar Sekunden später fest, dass auf dem Foto eigentlich sogar drei Kröten sind. Und dass der ganze Sumpf-Tümpel voll war mit Kröten. :D


Tja, und dann hatte ich noch eine Begegnung, die eine Begeisterung in mir ausgelöst hat, die ich bis heute noch in den Knochen spüren kann:
 Manchmal lohnt es sich wirklich, nachzusehen, wenn etwas im Gebüsch raschelt! Wir standen/lagen uns einige Minuten gegenüber, ich knipste, die Schlange rührte sich nicht, sondern beobachtete mich nur ein Weilchen. Ich war es dann, die das Treffen am Ende auflöste, sie machte keine Anstalten. ich war noch den ganzen Tag aufgeregt.




Ich war den ganzen Rückweg so begeistert, dass ich den Schmetterling schon fast vergessen hatte. Aber es hat wohl zum Zauber des Tages gepasst, dass mir auf einmal etwas orange-weißes um den Kopf flatterte, als wollte er absichtlich meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen:
 Was für ein wunderbarer Ausflug!

Montag, 3. Oktober 2016

Rezension: Patrick Brosi: Der Blogger


Erschienen: 2015
480 Seiten

Inhalt: Der bekannte Enthüllungs-Blogger Rene Berger verschwindet auf einmal von der Bildfläche. Die Enthüllungsjournalistin Marie wird auf ihn angesetzt- sie soll ihn laut eines Insidertipps im Schwarzwald finden.
Einige Wochen später sieht ein Bootsvermieter einen Mann von seinem Boot mitten im See verschwinden. Die Polizei findet bald heraus, dass es sich bei dem Mann um Rene Berger handeln könnte- was ist in der Zwischenzeit passiert?

Meine Erfahrung mit dem Buch:
Ich bin auf der Buch Wien letztes Jahr auf den Krimi aufmerksam geworden und dachte mir, dass mir ein Blogger-Krimi/Thriller bestimmt gut gefällt ;)
Und tatsächlich fand ich es gut zu lesen und spannend. Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen, er beginnt mit dem mysteriösen Mann, der von dem Boot verschwindet und dass es sich dabei wahrscheinlich um Berger handelt- trotzdem bleibt es spannend, weil man sich nie sicher sein kann, was jetzt wirklich so ist, wie es scheint.
Ich habe den Roman dann gleich an meine Mum weitergegeben, die sich ein bisschen Sorgen gemacht, dass es sehr viel EDV-Gequatsche in dem Roamn gibt, aber da kann ich jeden beruhigen: Selbst ich hab das verstanden, also kann es nicht so schlimm sein :D
Zusätzlich hat der Roman noch eine gesellschaftskritische Komponente, die mich teilweise ziemlich ins Grübeln gebracht hat.
Kann ich also nur empfehlen!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Der aktuelle Stand der Dinge.





Die Zeit vergeht so schnell, dass ich es kaum schaffe, ihr auch nur hinterherzusehen. Wann hatte ich das letzte Mal so richtig Zeit für mich?
Ich weiß es nicht so genau.
Die letzten Wochen waren schön.
Ich gewöhne mich langsam an mein neues Zuhause.
Und an den neuen Job.
Meine Eltern waren zu Besuch und wir haben eine Menge erlebt- danke dafür!
Eine Menge Fotos warten darauf, überspielt und gebloggt und gebloggt zu werden.
Einige Bücher warten auf ihre Rezension (das ist der Vorteil an einem langen Arbeitsweg: Viel Zeit zum Lesen ;) ).
Ich habe das Gefühl, der Sommer hat gerade erst angefangen, dabei müssen wir jetzt schon ans Heizen denken, damit es dem kleinen Grünen nicht zu kalt wird.
Dieses Wochenende habe ich das erste Mal seit Wochen zwei Tage einfach nur frei. 
Habe draußen in der Sonne gesessen, ein wenig nachgedacht und gestaunt, wie schön doch eigentlich grad alles ist, und wie sehr es trotzdem an mir vorbeirast.
Ich habe beschlossen, dass es Zeit wird, jetzt an dem Rest zu feilen, den ich noch nicht auf der Reihe habe. Der Sport zum Beispiel. Ich glaube, ich war irgendwann im Juni das letzte Mal im Fitti.
Und diese Sache mit der Ernährung hab ich im Moment auch nicht unter Kontrolle.
Da muss ein ordentlicher, sichtbarer Cut her, alle Ruder rum und nochmal von vorne, zurück zu dem Stand, den ich mal fast schon selbstverständlich hatte und der mir jetzt so weit entfernt vorkommt.
Gestern habe ich ein paar Stunden lang mit dem kleinen Godzilla gespielt (er wollte unbedingt raus aus dem Terrarium, keine Ahnung warum). Er hat teilweise sogar auf meiner Schulter gesessen und sein Köpfchen an meine Wange geschmiegt. Unglaublich. Unglaublich schön. (Zum auf-der-Brille-sitzen wie auf dem Bild oben ist er inzwischen übrigens zu groß^^)
Es gibt noch viele Baustellen. Aber ich freu mich schon drauf.