Mittwoch, 10. Juni 2015

Rezension: Salman Rushdie: Harun und das Meer der Geschichten.

Erschienen: 1990
269 Seiten

Inhalt: Harun ist der Sohn eines Geschichtenerzählers, der seine Gabe verloren hat, nachdem ihn seine Frau verließ. Harun findet heraus, dass sein Vater seine Fähigkeit durch Erzählwasser erhält, das von dem Mond Kahani stammt. Als er einen Wasser-Dschinn von Kahani dabei überrascht, wie er den Hahn abmontieren will, aus dem das Erzählwasser kommt, zwingt er ihn, ihn mit nach Kahani zu nehmen, um den dortigen Herrscher dazu zu überreden, seinem Vater den Hahn zurückzugeben. Dort angekommen, stellt er fest, dass auf dem Mond ein Krieg kurz bevor steht. Die dunkle Seite des Mondes mit ihren Schattenwesen hat die Prinzessin der Lichtseite entführt und damit begonnen, das Meer der Geschichten zu vergiften. Harun schließt sich dem Heer an, das auszieht, die Prinzessin und das Meer zu retten.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Das Jugendbuch ist toll geschrieben, voller neuer Ideen und wirklich schön zu lesen. Ich hab mich schon gefreut, es im Urlaub endlich fertig lesen zu können und habe es sehr genossen, im Garten zu sitzen und mich auf den Mond Kahani versetzen zu lassen. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der einfach mal ein bisschen träumen mag.

Dienstag, 9. Juni 2015

Haithabu+ Restaurant "Odin" in Schleswig.

Am Samstag sah das Wetter eher durchwachsen aus, deshalb beschlossen wir, nach Schleswig zum Wikingermuseum Haithabu zu fahren.
Das Museum besteht aus einer Ausstellung, in der es unter anderem Informationen über das Leben der Wikinger zu erfahren und Fundstücke von den Ausgrabungen zu bestaunen gibt (und in der man sogar fotografieren darf, worüber ich mich sehr gefreut habe) ...





..., einem Garten, in dem man ein wenig entspannen kann...



.... sowie einem Bereich, in dem Wikingerhäuser nachgebaut sind, um das Leben der Wikinger zu verbildlichen.
(....und ich stelle gerade fest, dass ich wohl schon etwas zu oft da war... ich habe kein einziges Foto von den Hütten selbst gemacht, kam mir wohl zu random vor, wäre aber für den Blog ganz nett gewesen :D :D vielleicht darf ich mir ja eines bei meinem Vater stehlen.)



 (vielleicht lags auch einfach daran, dass ich von den ganzen Viechern abgelenkt war^^ Könnte bei mir ja durchaus vorkommen. Die waren aber auch echt herrlich! Das Rind oben, das unter einem viel zu kleinen Baum Schatten gesucht hat, obwohl rundherum größere waren. Oder der Hahn, der mehrere Live-Fortsetzungen von "Vom Winde verweht" aufgeführt hat.)




 (und tolle Bäume gibts da auch!)
 (das Museumsgebäude von der anderen Seite)

Im Anschluss ging es in das Restaurant "Odin", ich hatte eine ganz tolle Gemüsepfanne mit Käse überbacken, die einfach nur perfekt schmeckte, mein Freund hatte diesen Spargelsalat mit Lachs:
Die Senfsoße war ein Traum! Zusätzlich habe ich noch Salat von meiner Mama genascht, und ich kann das "Odin" nur jedem empfehlen, der mal nach Schleswig kommen sollte. Das Gemüse und der Salat schmeckten wie frisch aus dem Garten, das Gemüse war nur ganz leicht mit Käse überbacken, sodass das Gericht herrlich leicht war, aber trotzdem total sättigend, und das Gefühl hinterlassen hat, sich selbst etwas richtig Gutes getan zu haben.

Abends waren wir noch mit Freunden in eine Kneipe hier im Dorf und haben Dart gespielt. Ich hatte zwei Erkenntnisse: Ich bin eigentlich garnicht schlecht in Dart. Nur der letzte Wurf hat nie geklappt-außer einmal, als ich für meine Mum eingesprungen bin :D. Und zweitens: Diese 7 Euro, die wir im Laufe des Abends in die Musicbox gesteckt haben, waren vielleicht die am besten investierten Euro des ganzen Tages- abgesehen von den tollen Ohrringen, die mir mein Schatz geschenkt hat ;)

Freitag, 5. Juni 2015

Rezension: Stephen King: Menschenjagd

Erschienen: 1982
384 Seiten

Inhalt: "Menschenjagd" ist ein Science-Ficition-Roman, den Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachmann schrieb. Im Vorwort erklärt er, dass er Bachmann als seine dunkle Seite ansieht. Der Roman spielt im Jahr 2025. Die Welt wird inzwischen von einer Fernsehgesellschaft beherrscht, sehr viele Menschen leben in tiefster Armut. Auch der Hauptcharakter, Benjamin Richards, lebt mit seiner Frau und seiner kranken Tochter im Slum. Um an Geld für Medikamente zu kommen, meldet er sich bei dem Fernsehsender zu den Reality-Shows an, in denen die Teilnehmer für einige neu-Dollar ihre Gesundheit verspielen. Da er in einer guten körperlichen Verfassung und zusätzlich systemkritisch und aufrührerisch eingestellt ist, wird er der Show "Menschenjagd" zugeteilt. Sein Bild wird im Fernsehen gezeigt, die Zuschauer erhalten für Tipps zu seinem Aufenthaltsort eine Belohnung, zusätzlich wird ein Team Kopfgeldjäger auf ihn angesetzt. Für jede Stunde, die er überlebt, bekommt seine Familie Geld, ebenso für jeden Jäger, den er tötet. Sollte er einen Monat lang überleben, hat er gewonnen und erhält eine Million Dollar.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Ich bin grad ein bissi im Stephen-King-Fieber :D Richard Bachmann als seine dunkle Seite zu bezeichnen, kann ich nach diesem Buch sehr gut nachvollziehen. Er ist wirklich sehr sehr düster. Nicht das kleinste bisschen Fröhlichkeit, der Hauptcharakter kämpft eigentlich von Anfang an nicht dagegen an, zu sterben, sondern versucht, dies so lang wie möglich hinauszuzögern und dabei noch möglichst viele Leute zu ärgern, die es verdient haben. Der Roman ist sehr spannend und hat mir gut gefallen, auch wenn er ein bisschen meiner momentanen Urlaubsstimmung widerspricht.

Einfach mal ein paar Fotos.






Donnerstag, 4. Juni 2015

Das fühlt sich wie Urlaub an.

Heute war unser erster "richtiger" Urlaubstag, nachdem wir uns gestern hauptsächlich ausgeruht haben.
Wir haben einen kleinen Ausflug nach Husum gemacht, sind durch die Stadt spaziert, haben ein paar Kleinigkeiten eingekauft und haben die Sonne genossen.


Ich hatte natürlich meine neue Kamera mit, um mal ein bisschen zu üben :)

Mittags haben wir uns bei einem Italiener einen Platz am Wasser gesucht und eine "Kleinigkeit" gegessen.

Das waren grüne Bandnudeln mit Lachs und Krabben- lecker :) dazu gab es ein Gläschen Wein.
Abends haben wir uns mit meinem Vater getroffen und sind nach Schobüll gefahren, weil ich mich schon seit zwei Wochen auf die weltbesten Pommes gefreut habe, die es dort bei "heikes Kiosk" gibt- immer gut, wenn man sein eigener Insider ist :D
Absolut perfekt- genau, wie ich sie in Erinnerung hatte :))
Mit den Tüten sind wir zum Wasser spaziert und waren zum ersten Mal in diesem Urlaub im Meer- diesmal allerdings nur mit den Füßen.

 (Auf diesem Bild ist eine Strandkrabbe versteckt, wer sie findet, kriegt nen Keks^^)
 Selfie :)
Jetzt machen wir noch Spieleabend und ich werde durch mehr oder weniger sanftes Stupsen von meinem Kaninchen aufgefordert zu Kraulen.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Pötte^^

Gestern sind wir losgefahren in den Urlaub. Die Fahrt war sehr angenehm, 12 Stunden vergehen fast wie im Flug wenn man eine nette Begleitung und genügend Unterhaltung hat :)
Hin und wieder habe ich auch ein wenig aus dem Fenster geknipst, hat Spaß gemacht.
 Und natürlich hab ich auch wieder beim Überqueren des Nord-Ostsee-Kanals geknipst, das ist inzwischen Tradition, mein Vater und ich schreiben uns immer, wenn wir den Kanal überqueren, wie viele "Pötte" dort gerade fahren :)