Vor einiger Zeit waren mein Schatz und ich mit einigen Freunden zum Grillen an der Donau.
Da wir, um zu dem Grillplatz zu kommen, ein Stückchen durch die Donau waten mussten, hatte ich meine Kamera sicherheitshalber zu Hause gelassen, und das war auch gut so- ich glaube, ich bin auf den glitschigen Steinen nur nicht ausgerutscht und ins Wasser gefallen, weil ich mir die ganze Zeit dachte: Egal, dann werd ich halt nass, Hauptsache, meine Kamera ist zu Hause :D
Als wir dann, halbwegs trockenen Fußes, angekommen sind, hätte ich die Kamera aber trotzdem gern zu mir gebeamt, denn von dieser Landschaft bessere Fotos zu haben, wäre wirklich schön gewesen.
Am Rückweg war ich dann aber wieder froh, dass die Kamera zu Hause war, jetzt war es schließlich nicht nur rutschig und pieksig, sondern auch noch stockfinster^^.
Ich war wirklich froh, dass mein Handy nicht nur eine Kamera, sondern uach eien sehr gute Taschenlampe hat^^
Alles in allem war es ein schöner Abend, und ich würde gern bald mal wieder in die Wachau.
Mittwoch, 5. August 2015
Kleiner Sportrückblick: Juli.
Der Juli fing relativ schlecht an (in den ersten Wochen so gut wie nix), ging aber etwas besser weiter (vor allem im Vergleich zum Juni^^- nein, ich habe den Beitrag nicht vergessen. Ich hab mich zwar im Urlaub viel bewegt, aber nie um der Bewegung willen, also gibt es nix zu verzeichnen).
Im Juli teilt sich meine Bewegung um der Bewegung willen wie folgt auf:
6x Spaziergang, insg. 32,46 km
6x Krafttraining
4x Yoga
Somit bin ich bei 13 Stunden, 47 Min und bei 3475 verbrannten Kalorien.
Nun ja. Nicht überwältigend, aber wesentlich mehr, als ich erwartet hatte. (Und für eigentlich zwei Wochen... zumindest besser^^).
Im August versuche ich, an die letzten Juliwochen anzuschließen und auszubauen.
Das funktioniert zumindest bisher ganz gut, und ich habe einen weiteren Schritt gewagt, und mich im Fitnessstudio angemeldet (das mit dem Laufen am frühen Morgen ist somit erstmal verschoben, bis ich es wieder schaffe. Mal sehen, wann das ist :D) Gestern war ich das erste Mal dort und es hat mir Spaß gemacht (und ich hab mir einen ordentlichen Muskelkater im Bauch eingefangen, obwohl ich geglaubt hätte, ich hätte hauptsächlich Beine und Hintern trainiert. Ahh ja.^^)
Und ich habe mich heute dran erinnert, wie besch*** es ist, eine neue Yogamatte einzutrainieren. Meine alte ist inzwischen absolut super, aber ausnahmsweise hab ich es mal nicht geschafft, sie in der Zeit zu waschen, in der ich sie eh nicht brauche, also musste die vor einem Jahr oder so gekaufte neue ran.... Da wird der abschauende Hund zu ner ganz neuen Übung^^
Im Juli teilt sich meine Bewegung um der Bewegung willen wie folgt auf:
6x Spaziergang, insg. 32,46 km
6x Krafttraining
4x Yoga
Somit bin ich bei 13 Stunden, 47 Min und bei 3475 verbrannten Kalorien.
Nun ja. Nicht überwältigend, aber wesentlich mehr, als ich erwartet hatte. (Und für eigentlich zwei Wochen... zumindest besser^^).
Im August versuche ich, an die letzten Juliwochen anzuschließen und auszubauen.
Das funktioniert zumindest bisher ganz gut, und ich habe einen weiteren Schritt gewagt, und mich im Fitnessstudio angemeldet (das mit dem Laufen am frühen Morgen ist somit erstmal verschoben, bis ich es wieder schaffe. Mal sehen, wann das ist :D) Gestern war ich das erste Mal dort und es hat mir Spaß gemacht (und ich hab mir einen ordentlichen Muskelkater im Bauch eingefangen, obwohl ich geglaubt hätte, ich hätte hauptsächlich Beine und Hintern trainiert. Ahh ja.^^)
Und ich habe mich heute dran erinnert, wie besch*** es ist, eine neue Yogamatte einzutrainieren. Meine alte ist inzwischen absolut super, aber ausnahmsweise hab ich es mal nicht geschafft, sie in der Zeit zu waschen, in der ich sie eh nicht brauche, also musste die vor einem Jahr oder so gekaufte neue ran.... Da wird der abschauende Hund zu ner ganz neuen Übung^^
Dienstag, 4. August 2015
Rezension: Andreas Eschbach: Todesengel
Erschienen: 2013
Hörbuch
Inhalt: Nachdem ein Rentner überfallen wurde und seine beiden Angreifer erschossen wurden, behauptet der Rentner in einem Interview gegenüber dem Journalisten Ingo, dass er einen Engel gesehen hat, der ihn gerettet hat. Zuerst glaubt ihm keiner, doch der Engel taucht erneut auf, immer dann, wenn jemand grundlos angegriffen wird, und verteidigt das Opfer. Ingo findet sich schnell im Mittelpunkt der Debatten um Selbstjustiz, Opfer und Täter wieder und schlägt sich bald auf die Seite des Engels. Wer dieser ist, bleibt jedoch vorerst ein Rätsel...
Meine Erfahrung mit dem Hörbuch: Meine Mama hat mir dieses Hörbuch empfohlen und geliehen, und es hat mir wirklich gut gefallen. Es ist durchgehend spannend und regt dazu an, sich selbst über die Inhalte Gedanken zu machen: Hält man es für Recht oder Unrecht, wenn jemand bei einem Unrecht eingreift, und dabei zum äußersten Mittel greift? Worin liegt das eigentliche Problem mit Selbstjustiz? Was sollte mit einem selbst ernannten Rächer oder Schutzengel passieren, wenn dieser zwar gegen das Gesetz verstoßen hat, dabei aber Menschenleben gerettet hat? Die Stimme von Matthias Koeberlin, den Eschbach-Fans von der Verfilmung vom "Jesus-Video" kennen, passt sehr gut zu der Geschichte und er kann es sehr lebendig und mitreißend vorlesen.
Hörbuch
Inhalt: Nachdem ein Rentner überfallen wurde und seine beiden Angreifer erschossen wurden, behauptet der Rentner in einem Interview gegenüber dem Journalisten Ingo, dass er einen Engel gesehen hat, der ihn gerettet hat. Zuerst glaubt ihm keiner, doch der Engel taucht erneut auf, immer dann, wenn jemand grundlos angegriffen wird, und verteidigt das Opfer. Ingo findet sich schnell im Mittelpunkt der Debatten um Selbstjustiz, Opfer und Täter wieder und schlägt sich bald auf die Seite des Engels. Wer dieser ist, bleibt jedoch vorerst ein Rätsel...
Meine Erfahrung mit dem Hörbuch: Meine Mama hat mir dieses Hörbuch empfohlen und geliehen, und es hat mir wirklich gut gefallen. Es ist durchgehend spannend und regt dazu an, sich selbst über die Inhalte Gedanken zu machen: Hält man es für Recht oder Unrecht, wenn jemand bei einem Unrecht eingreift, und dabei zum äußersten Mittel greift? Worin liegt das eigentliche Problem mit Selbstjustiz? Was sollte mit einem selbst ernannten Rächer oder Schutzengel passieren, wenn dieser zwar gegen das Gesetz verstoßen hat, dabei aber Menschenleben gerettet hat? Die Stimme von Matthias Koeberlin, den Eschbach-Fans von der Verfilmung vom "Jesus-Video" kennen, passt sehr gut zu der Geschichte und er kann es sehr lebendig und mitreißend vorlesen.
Freitag, 31. Juli 2015
3 Jahre.
Gestern hatten mein Schatz und ich Jahrestag.
Gestern vor drei Jahren haben wir uns kennengelernt.
Gestern vor drei Jahren begann eine Reise. Eine Reise voller Umwege, Sackgassen, Kurven, Spitzkehren, verkehrt herum gehaltener Strassenkarten und Postämter .
Wo wollten wir anfangs eigentlich hin? Das weiß wohl keiner so genau (und ob es überhaupt jemand je gewusst hat, bezweifle ich).
Ich habe in diesen drei Jahren eines gelernt: Wenn man mit der richtigen Person an seiner Seite reist, wird das Ziel unwichtig. Weil man sich darauf verlassen kann, dass man schon ankommt. Zur Not an einem Ort, von dem man vorher noch nie gehört hat. Und der viel schöner ist, als das ursprüngliche Ziel. Schon allein, weil man ihn mit jemanden teilt, der den ganzen Weg mitgegangen ist. Der an jeder Sackgasse mit einem gegrummelt (und manchmal auch laut geflucht) hat, der bei jedem im-Kreis-gehen ein paar Sekunden genauso hilflos geschaut hat, um dann spätestens bei dem Postamt genauso loszuprusten und noch Ewigkeiten später, auf die Frage "Weißt du noch...?" genau blöd grinsen muss, ob er will oder nicht.
Und der, nach einer kurzen Verschnaufpause, die noch nicht ausgepackten Koffer anschaut und fragt: "Und? Wo wollen wir jetzt hin?"
Gestern vor drei Jahren haben wir uns kennengelernt.
Gestern vor drei Jahren begann eine Reise. Eine Reise voller Umwege, Sackgassen, Kurven, Spitzkehren, verkehrt herum gehaltener Strassenkarten und Postämter .
Wo wollten wir anfangs eigentlich hin? Das weiß wohl keiner so genau (und ob es überhaupt jemand je gewusst hat, bezweifle ich).
Ich habe in diesen drei Jahren eines gelernt: Wenn man mit der richtigen Person an seiner Seite reist, wird das Ziel unwichtig. Weil man sich darauf verlassen kann, dass man schon ankommt. Zur Not an einem Ort, von dem man vorher noch nie gehört hat. Und der viel schöner ist, als das ursprüngliche Ziel. Schon allein, weil man ihn mit jemanden teilt, der den ganzen Weg mitgegangen ist. Der an jeder Sackgasse mit einem gegrummelt (und manchmal auch laut geflucht) hat, der bei jedem im-Kreis-gehen ein paar Sekunden genauso hilflos geschaut hat, um dann spätestens bei dem Postamt genauso loszuprusten und noch Ewigkeiten später, auf die Frage "Weißt du noch...?" genau blöd grinsen muss, ob er will oder nicht.
Und der, nach einer kurzen Verschnaufpause, die noch nicht ausgepackten Koffer anschaut und fragt: "Und? Wo wollen wir jetzt hin?"
Mittwoch, 29. Juli 2015
Störche, Teil 2.
Teil 1 gibt es hier.
Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Sie fliegen jetzt schon ein bisschen :)
Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Sie fliegen jetzt schon ein bisschen :)
Rezension: Stephen King: Langoliers/Das geheime Fenster
Erschienen: 1990
540 Seiten
Inhalt: Das Buch ist aufgeteilt in zwei Geschichten. In der ersten, "Langoliers", wachen die Passagiere eines Linienflugs von dem Schrei eines kleinen, blinden Mädchens auf und müssen feststellen, dass der größte Teil ihrer Mitreisenden inklusive der Piloten und des Bordpersonals verschwunden sind. Auf den Plätzen liegen noch Gegenstände wie Armbanduhren, Geldbörsen und sogar ein Herzschrittmacher, aber wohin die Menschen selbst verschwunden sind, ist für die wenigen Übriggebliebenen ein Rätsel. Durch Zufall befindet sich ein Pilot unter ihnen, sodass sie zumindest das Flugzeug unter Kontrolle bringen können und eine Notlandung in Angriff nehmen können. Doch schon während des Fluges bemerken sie, dass mit der Welt um sie herum irgendetwas nicht stimmt. Und diese Erkenntnis bringt so manchen an den Rand des Wahnsinns....
Die zweite Geschichte wurde mit Johnny Depp in der Hauptrolle verfilmt. Sie handelt von dem depressiven Schriftsteller Mort Rainey, der sich, nachdem er seine Frau in Flagranti mit einem anderen Mann erwischt hat, in ihr einsames Sommerhaus am See zurückgezogen hat. Er versucht dort, weitere erfolgreiche Romane zu schreiben, leidet jedoch unter einer Schreibblockade. Eines Tages steht plötzlich ein Mann namens Shooter vor der Tür und behauptet,Mort hätte seine Geschichte gestohlen. Er lässt ihm ein Manuskript da, und Mort muss feststellen, dass es tatsächlich dem Wortlaut einer seiner Geschichten entspricht. Doch Mort weiß sicher, dass er die Geschichte nicht gestohlen hat, und setzt alles daran, dies zu beweisen. Während er verzweifelt versucht, Beweise aufzutreiben, zeigt Shooter, dass er nicht nur wütend und ungeduldig, sondern auch bereit ist, seine Version der Realität mit Gewalt durchzusetzen.
Meine Erfahrung mit dem Buch: ...fing für mich diesmal mit dem Film an. "Das geheime Fenster" habe ich bis dato bestimmt schon zehnmal gesehen, das letzte Mal vor einigen Wochen. Der Witz ist, dass ich mir das Buch bereits gekauft habe, kurz nachdem ich den Film das erste Mal im Kino gesehen habe. Als ich dann nach Wien gezogen bin, kam das Buch ungelesen mit. Und zog ungelesen in Wohnung Nr.2 mit um (in meiner ersten Wohnung hier hatte ich, wie ich auf den Kaninchenfotos gesehen habe, drei Bücherregale stehen!!!! DREI! Jetzt hab ich noch eines....Ich hätte irgendwie gern wieder.....äh ja. Off topic^^). In Wohnung Nr.3 schaffte es das Buch dann nicht mehr, ich musste meinen Bücherbestand auf ein Regal reduzieren (wie gesagt....), und so lag es bis zu unserem Urlaub in meinem Kleiderschrank (meine Eltern hatten etwas Probleme, meine ganzen Bücher, die sie mitnehmen mussten, unterzubringen. Sieht lustig aus, mein altes Zimmer.). Warum es so lange ungelesen durch die Gegend wanderte? Ganz ehrlich? Ich hatte irgendwie Angst, es zu lesen :D Ich war früher ein echtes Weichei, was Horrofilme und -bücher anging, mittlerweile ist das viel besser, aber bei manchen Sachen gruselt es mich immer noch sehr. Aber da ich wusste, dass dieses Buch von Stephen King, noch irgendwo sein muss und ich so sehr im King-Fieber bin im Moment, musste ich es unbedingt ausgraben (im wahrsten Sinne des Wortes). Und habe es verschlungen, wie jedes King-Buch. Ich würde mich wiederholen, wenn ich wieder nur schreiben würde, dass es spannend bis zum Schluss und stellenweise auch recht gruselig ist, man ins Nachdenken kommt und ich bis zur letzten Seite gefesselt war (meine King-Phase ist wohl noch lange nicht zu Ende^^). Nichts desto trotz war es diesmal für mich eine neue Herangehensweise, eben weil ich den Film schon so gut wie auswendig kenne. Es war für mich trotzdem spannend, weil mir viele kleine Unterschiede auffielen (Hund? Katze?) und ich mich bei vielen fragte, warum die wohl so eingebaut wurden (Hund??Katze???).... nicht zuletzt beim Ende. Und seitdem überlege ich, welches Ende mir eigentlich besser gefällt. Und ich komme zu keiner wirklichen Lösung, außer: Es ist gut, dass ich jetzt beide kenne.
Sonntag, 26. Juli 2015
Zwei Regenbögen im Traumland.
Die letzten Wochen ächzte Wien unter der Sommer-Hitze. Ich finde ja, dass die Wahrnehmung des Wetters immer wieder eine spannende Sache ist: Egal, was das Wetter macht, es ist den Leuten nicht recht. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu windig, zu trocken. Irgendwas ist immer. Ich bin da keine Ausnahme, allerdings habe ich tatsächlich einen Bereich, in dem ich mich nicht beschwere. Der dürfte irgendwo zwischen 15 und 25 Grad liegen, also auch nicht überwältigend flexibel. Dafür ist mir nass und trocken relativ egal. Und wenn es unter 15 Grad ist, nun gut, dann ziehe ich mich halt wärmer an. Was für mich aber garnicht geht: Zu warm. Die ganze letzte Woche war so ein Phänomen: Mehrfach bis zu 37 Grad hoch...nein, das geht für mich garnicht mehr. In meiner Dachgeschosswohnung ist es dann schon über 40, das geht erst recht nicht mehr. Umso glücklicher bin ich dann, wenn das Wetter eine kleine Erlösung in Form eines hübschen kleinen Unwetters schickt. Und wenn es noch so spektakulär aussieht, wie das vor einigen Wochen, dann stehe ich plötzlich mit meiner Mitbewohnerin auf dem Balkon und staune in den Himmel.
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