Ich habe mir diese Hörbuch-Box ausgeliehen, allerdings habe ich mir nur zwei der drei Hörbücher angehört. (Die beiden waren schon so depri, dass ich mich an das dritte mit dem noch härteren Thema nicht mehr rangetraut habe.)
Gehört habe ich:
Der Richter und sein Henker erschien zwischen 1950 und 1951, Der Verdacht zwischen 1951 und 1952. Beide erschienen als Reihe in der Schweizer Zeitschrift "Beobachter".
Das Hörbuch erschien im Dezember 2011
Gelesen von Hans Korte
Inhalt:
Der Richter und sein Henker: Der kranke Kommissar Bärlach ermittelt, wer seinen Kollegen umgebracht hat. Unter Mithilfe seines Kollegen Tschanz fällt der Verdacht dabei sehr schnell auf einen einflussreichen Lobbyisten.
Der Verdacht: Kommissar Bärlach erholt sich nach einer Operation im Krankenhaus. Ein Arzt, mit dem er schon sehr lang befreundet ist, reagiert sehr erschrocken auf ein Bild in einer Zeitschrift, die einen KZ-Arzt zeigt, der dafür bekannt wurde, dass er Operationen ohne Narkose an den Insassen durchführte. Nach langem Nachbohren von Bärlach erklärt sein Freund, dass der KZ-Arzt auf dem Bild einem alten Studienkollegen von ihm verblüffend ähnlich sieht, dieser aber nicht sein kann, da der Studienkollege während des Krieges in Chile war und jetzt eine Klinik in der Schweiz hat, während sich der KZ-Arzt am Ende des Krieges umgebracht hat. Bärlach lässt die Geschichte jedoch keine Ruhe.
Meine Erfahrung mit den beiden Hörbüchern: Zuerst mal musste ich mich ein bisschen an die Art, wie Hans Korte die beiden Bücher liest, gewöhnen. Seine Stimme passt jedoch sehr gut zu den Büchern.
Beide Romane sind spannend anzuhören und fesselnd, allerdings auch sehr deprimierend, fand ich. Besonders das letztere, logischerweise, bei dem Thema. Deshalb habe ich dann auch beschlossen, mir das letzte Hörbuch nicht mehr anzuhören.
Montag, 4. April 2016
Sonntag, 3. April 2016
Kleiner Sportrückblick: März.
Oder: Mal wieder nix nach Plan.
Anfang des Monats ging es ganz gut. Ab der dritten Woche ging dann nix mehr.
Das Einzige, mit dem ich ganz zufrieden bin: Fast jeden Tag zumindest ein kleiner Spaziergang.
Also, die Daten auf einen Blick:
*Im Studio war ich 5x, dort habe ich:
- mich zweimal auf dem Crosstrainer aufgewärmt. Insg. 15 Min., 1,53 km, 152 kcal. (Das lohnt sich ja fast schon nicht, es überhaupt zu erwähnen :,D )
- mich dreimal aufs Rad geschwungen. Insg. 57 Min., 18,4 km, 414 kcal.
- 5x Krafttraining gemacht. Insg. 182 Min. und 954 kcal.
*ich habe tatsächlich zu Hause 4x Yoga gemacht. Insg. 85 Min. und 383 kcal.
*und ich bin 25x spazieren gegangen. 101,09 km, ca 29 Stunden und 5890 kcal.
Das heißt, insgesamt waren es: 7 Stunden und 20 Minuten, 121,02 zurückgelegte Kilometer und 7793 verbrannte Kalorien.
Joa. Dann versuchen wir das Ganze doch nochmal im April :D
Immerhin habe ich mich in den letzten zwei Wochen fast täglich nach meinem Fitnessstudio verzehrt, es ging nur halt nicht. Die Motivation ist also da. Die Umsetzung ist nur leider das Problem ;)
Anfang des Monats ging es ganz gut. Ab der dritten Woche ging dann nix mehr.
Das Einzige, mit dem ich ganz zufrieden bin: Fast jeden Tag zumindest ein kleiner Spaziergang.
Also, die Daten auf einen Blick:
*Im Studio war ich 5x, dort habe ich:
- mich zweimal auf dem Crosstrainer aufgewärmt. Insg. 15 Min., 1,53 km, 152 kcal. (Das lohnt sich ja fast schon nicht, es überhaupt zu erwähnen :,D )
- mich dreimal aufs Rad geschwungen. Insg. 57 Min., 18,4 km, 414 kcal.
- 5x Krafttraining gemacht. Insg. 182 Min. und 954 kcal.
*ich habe tatsächlich zu Hause 4x Yoga gemacht. Insg. 85 Min. und 383 kcal.
*und ich bin 25x spazieren gegangen. 101,09 km, ca 29 Stunden und 5890 kcal.
Das heißt, insgesamt waren es: 7 Stunden und 20 Minuten, 121,02 zurückgelegte Kilometer und 7793 verbrannte Kalorien.
Joa. Dann versuchen wir das Ganze doch nochmal im April :D
Immerhin habe ich mich in den letzten zwei Wochen fast täglich nach meinem Fitnessstudio verzehrt, es ging nur halt nicht. Die Motivation ist also da. Die Umsetzung ist nur leider das Problem ;)
Samstag, 2. April 2016
3 Pictures of your week: Was ist neu?
Wie schnell doch so eine Woche vergeht... Lustigerweise hatte ich bis gestern keine Ahnung, was für Fotos ich zeigen könnte, aber gestern wurde dann doch noch alles gut :D
Das Thema für diese Woche lautete:
Was ist neu?
Dinge im Osternest gefunden? Hat jemand was für dich gebastelt? Hast du neue Dinge?
Die Aktion wurde von Taya und Grinsemietz ins Leben gerufen, die Grafik hab ich auch von dort.
Dann legen wir mal los:
Mein Schatz und ich haben unsere drei ???-Sammlung ein "klein wenig" aufgestockt :D
Ich bin gestern zu meiner liebsten Wiener Buchhandlung, den Seeseiten, spaziert, um mir ein Taschenbuch zu kaufen. Das kam nach der netten Beratung dann dabei heraus.
Und zu guter Letzt: Schildkröti wirft ihre alte Haut ab und sieht ganz neu und frisch aus im Gesicht :) Zusätzlich ist sie jetzt auch wieder ganz wach und abenteuerlustig. Donnerstag hab ich sie eine halbe Stunde gesucht, weil sie sich unter einen Stapel Kissen manövriert hat.
Für nächste Woche ist das Thema: Schwarz/Weiß: Fotografiere in Schwarz/Weiß, um deine Werke in Szene zu setzen.
Ich freu mich schon drauf :)
Das Thema für diese Woche lautete:
Was ist neu?
Dinge im Osternest gefunden? Hat jemand was für dich gebastelt? Hast du neue Dinge?
Die Aktion wurde von Taya und Grinsemietz ins Leben gerufen, die Grafik hab ich auch von dort.
Dann legen wir mal los:
Mein Schatz und ich haben unsere drei ???-Sammlung ein "klein wenig" aufgestockt :D
Ich bin gestern zu meiner liebsten Wiener Buchhandlung, den Seeseiten, spaziert, um mir ein Taschenbuch zu kaufen. Das kam nach der netten Beratung dann dabei heraus.
Und zu guter Letzt: Schildkröti wirft ihre alte Haut ab und sieht ganz neu und frisch aus im Gesicht :) Zusätzlich ist sie jetzt auch wieder ganz wach und abenteuerlustig. Donnerstag hab ich sie eine halbe Stunde gesucht, weil sie sich unter einen Stapel Kissen manövriert hat.
Für nächste Woche ist das Thema: Schwarz/Weiß: Fotografiere in Schwarz/Weiß, um deine Werke in Szene zu setzen.
Ich freu mich schon drauf :)
Dienstag, 29. März 2016
Rezension: Robert Seethaler: Der Trafikant
Erschienen: 2012
250 Seiten
Inhalt: Nachdem der Finanzier von Franz Mutter gestorben ist, schickt sie ihn zu einem Trafikanten nach Wien, damit er ein wenig Geld verdienen kann. Franz ist von der Großstadt ziemlich überwältigt und braucht eine Weile, um sich an sein neues Leben zu gewöhnen. Zum ersten Mal in seinem Leben lernt er eine junge Frau kennen, die ihm aber nach einem Abend schon wieder entschlüpft. Und er lernt einen echten Professor kennen, einen gewissen Sigmund Freud, zu dem er bald so etwas wie eine Freundschaft verbindet. Doch Freud ist ein Jude, und obwohl Franz nicht so recht versteht, was da so schlimm dran sein soll, verändert sich die Lage für Juden in dieser Zeit dramatisch...
Meine Erfahrung mit dem Buch: Mein Vater hat mir das Buch empfohlen (vielen Dank dafür!) und er hatte Recht, es hat mir sehr gut gefallen. Die schlimme Zeit des Nationalsozialismus aus der Perspektive des nativen Landjungen zeigt deutlich, wie widersinnig und weit weg von jeder Vernunft diese Episode der Geschichte ist, gerade weil sie nicht auf ellenlange politische Debatten oder geschichtliche Ereignisse eingeht. Die Politik ist Franz eigentlich völlig egal, und doch zerstört sie sein Leben und aller in seinem Umfeld.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen.
Löffelchenliste, Platz 345:
Mit rausgewachsenem Ansatz und ungekämmt in einen Friseursalon und sagen: "Ich bin nur Begleitung": Done.
:D
:D
Montag, 28. März 2016
Egal, wie trostlos es aussehen mag, irgendwann kommt ein neuer Frühling.
Dies sind ein paar Fotos aus dem Januar, die ich immer vor mir her geschoben habe. Aber jetzt gerade passen sie sehr gut zur Situation, finde ich, deshalb kommen sie heute nochmal online, bevor ich hoffentlich bald bergeweise Frühlingsbilder online stellen kann :)
(Kleine Vorwarnung: Hier kommt jetzt ein vermutlich recht unzusammenhängender und durcheinandergeratener Gedankenstrom, der mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Sinn macht. Vielleicht auch doch, ich bin selbst ganz verwirrt.)
Ich befinde mich gerade in einer Situation, in der ich viel mehr nachdenke, als ich eigentlich gern würde. Mein Freund hat einen großen Verlust zu betrauern und natürlich bin ich jetzt für ihn da, so gut ich kann. Es gibt so viel zu erledigen und zu bedenken und auch so viele Dinge, über die man sich Sorgen machen kann. Genau wie bei diesen Bildern hat man das Gefühl, es gibt zwar einen Weg, aber der ist so voller Hindernisse, dass man ihn kaum erkennt- und schon garnicht das Ende sieht.
Es kommen so viele Dinge plötzlich hervor, an die man nie einen Gedanken verschwendet hat- vor allem, weil man es nicht wollte. Und damit einher kommen viele "Hätte ich"s und "Wäre ich nur"s und "Wenn"s und so unglaublich sinnlose Schuldgefühle, dass man als nicht ganz so nahe stehender nur ungläubig den Kopf schütteln kann. Andererseits kommen aber auch geliebte, schöne Erinnerungen, die dann umso mehr schmerzen. Und Erinnerungen, die einen Tag vorher noch mit Ärger verbunden waren und jetzt Melancholie auslösen.
Ich wiederum hab wiederum mit anderen Dingen zu kämpfen: Ist euch mal aufgefallen, wie viele Fettnäpfchen sich in solchen Momenten nahezu magisch auftun? In manchen Situationen traue ich mich garnicht mehr so richtig, überhaupt noch was zu sagen, alles fühlt sich sowieso falsch und nicht hilfreich an und absolut überall wird man mit der Nase wieder darauf gestoßen, von dem man seit einer Stunde verzweifelt versucht hat, wenigstens mal für eine Minute abzulenken, obwohl man ganz genau weiß, dass das nicht funktioniert. Und dann fühlt man sich selbst auch noch schuldig, und dabei ist das genauso blödsinnig wie die Schuldgefühle, gegen die man ewig anargumentiert hat und... argh. Ich bräuchte dringend mal ne Mütze Schlaf.
Da hilft nur noch tief durchatmen und versuchen, die Lichtstrahlen zu sehen. Denn die gibt es immer, und die muss man sich gönnen, und zwar ganz ohne Schuldgefühle, denn diese Lichtblicke hat man sich verdient. Und es hilft absolut niemandem, wenn man versucht, sich zu verbieten, jemals wieder fröhlich zu sein.
Ganz im Gegenteil: Ich bin mal wieder für mich zu dem Schluss gekommen, dass das Leben viel zu kostbar ist, auch nur einen Moment zu verlieren. Eine Chance, die man gern ergreifen würde, aus Angst verstreichen zu lassen. Einen Weg nicht zu gehen, weil er zu anstrengend sein könnte und man nicht weiß, was am Ende ist.
Und sich nichts verbieten sollte, was man wirklich möchte, nur weil andere einem sagen, dass es bequemere Wege gibt oder dass "man sowas aber nicht machen sollte" oder das "sowieso nicht klappt". Am bequemsten ist Stillstand, aber das ist dann kein Leben mehr. Nur wer weitergeht, einen kleinen Schritt nach dem anderen, weiterlernt, weitermacht, kann auch vorwärts kommen. Nur wer sich nicht zufrieden gibt, kann irgendwann seine Träume erreichen.
Denn auch wenn mal etwas schief geht, kann man zumindest daraus lernen und sich sagen, man hat es versucht.
Und dass man am Ende nicht feststellt, dass man eigentlich schon sein halbes Leben lang nicht mehr gelebt hat, das ist doch irgendwie das Wichtigste, glaub ich.
Denn das Leben kann so schön sein, wenn man es lebt.
Und wenn man genau hin sieht, sieht man auch überall kleine Lichtblicke.
(Kleine Vorwarnung: Hier kommt jetzt ein vermutlich recht unzusammenhängender und durcheinandergeratener Gedankenstrom, der mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Sinn macht. Vielleicht auch doch, ich bin selbst ganz verwirrt.)
Ich befinde mich gerade in einer Situation, in der ich viel mehr nachdenke, als ich eigentlich gern würde. Mein Freund hat einen großen Verlust zu betrauern und natürlich bin ich jetzt für ihn da, so gut ich kann. Es gibt so viel zu erledigen und zu bedenken und auch so viele Dinge, über die man sich Sorgen machen kann. Genau wie bei diesen Bildern hat man das Gefühl, es gibt zwar einen Weg, aber der ist so voller Hindernisse, dass man ihn kaum erkennt- und schon garnicht das Ende sieht.
Es kommen so viele Dinge plötzlich hervor, an die man nie einen Gedanken verschwendet hat- vor allem, weil man es nicht wollte. Und damit einher kommen viele "Hätte ich"s und "Wäre ich nur"s und "Wenn"s und so unglaublich sinnlose Schuldgefühle, dass man als nicht ganz so nahe stehender nur ungläubig den Kopf schütteln kann. Andererseits kommen aber auch geliebte, schöne Erinnerungen, die dann umso mehr schmerzen. Und Erinnerungen, die einen Tag vorher noch mit Ärger verbunden waren und jetzt Melancholie auslösen.
Ich wiederum hab wiederum mit anderen Dingen zu kämpfen: Ist euch mal aufgefallen, wie viele Fettnäpfchen sich in solchen Momenten nahezu magisch auftun? In manchen Situationen traue ich mich garnicht mehr so richtig, überhaupt noch was zu sagen, alles fühlt sich sowieso falsch und nicht hilfreich an und absolut überall wird man mit der Nase wieder darauf gestoßen, von dem man seit einer Stunde verzweifelt versucht hat, wenigstens mal für eine Minute abzulenken, obwohl man ganz genau weiß, dass das nicht funktioniert. Und dann fühlt man sich selbst auch noch schuldig, und dabei ist das genauso blödsinnig wie die Schuldgefühle, gegen die man ewig anargumentiert hat und... argh. Ich bräuchte dringend mal ne Mütze Schlaf.
Da hilft nur noch tief durchatmen und versuchen, die Lichtstrahlen zu sehen. Denn die gibt es immer, und die muss man sich gönnen, und zwar ganz ohne Schuldgefühle, denn diese Lichtblicke hat man sich verdient. Und es hilft absolut niemandem, wenn man versucht, sich zu verbieten, jemals wieder fröhlich zu sein.
Ganz im Gegenteil: Ich bin mal wieder für mich zu dem Schluss gekommen, dass das Leben viel zu kostbar ist, auch nur einen Moment zu verlieren. Eine Chance, die man gern ergreifen würde, aus Angst verstreichen zu lassen. Einen Weg nicht zu gehen, weil er zu anstrengend sein könnte und man nicht weiß, was am Ende ist.
Und sich nichts verbieten sollte, was man wirklich möchte, nur weil andere einem sagen, dass es bequemere Wege gibt oder dass "man sowas aber nicht machen sollte" oder das "sowieso nicht klappt". Am bequemsten ist Stillstand, aber das ist dann kein Leben mehr. Nur wer weitergeht, einen kleinen Schritt nach dem anderen, weiterlernt, weitermacht, kann auch vorwärts kommen. Nur wer sich nicht zufrieden gibt, kann irgendwann seine Träume erreichen.
Denn auch wenn mal etwas schief geht, kann man zumindest daraus lernen und sich sagen, man hat es versucht.
Und dass man am Ende nicht feststellt, dass man eigentlich schon sein halbes Leben lang nicht mehr gelebt hat, das ist doch irgendwie das Wichtigste, glaub ich.
Denn das Leben kann so schön sein, wenn man es lebt.
Und wenn man genau hin sieht, sieht man auch überall kleine Lichtblicke.
Sonntag, 27. März 2016
Frohe Ostern!
Eine Menge nicht allzu schwer versteckte Süßigkeiten.
Den Duft von blühenden Bäumen.
Eine fast schon zu große Auswahl an bunten Eiern.
Ein paar süße Blümchen.
Zusammensein und Wohlfühlen.
Leicht grinsendes Gebäck.
Ein Festessen, dass sich nicht allzu sehr wehrt.
Und, ganz wichtig:
Dass euch niemand im entscheidenden Moment den Stuhl unterm Hintern wegknabbert.
Frohe Ostern!
(und danke an meine Eltern für ein paar der Fotos ;) )
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