Sonntag, 6. November 2016

Challenge: Sonntagsmomente, Teil 1.

Hiermit mag ich euch nochmal einladen, an meiner Fotochallenge teilzunehmen:
Jeden Sonntag mag ich Fotos von Momenten sammeln, die mir im Laufe der Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ob toll komponiert oder Schnappschuss: ca 10 Bilder pro Woche, ganz zwanglos, wie es grad am besten passt.

 (geniales Konzert! Ich würd sofort wieder!)

 (sauleckere Halloween-Bananenschnitte, die mein Schatz selbst gemacht hat)

 (mein Halloween-Kostüm)

 (der kleine Seebär auf großer Fahrt)

 (kleine Spielerei zu Halloween)

 (nie war Lesen so niedlich- und so unentspannt^^)

 (wunderschöner freier Tag in Laxenburg- mit Sonnenschein und leckerem Eis)

(Sonnenuntergang in Laxenburg)

Mittwoch, 2. November 2016

Rezension: Sejal Badani: Der Weg heim

Erschienen: 2016
470 Seiten

Inhalt: Als die Fotografin Sonya die Nachricht erhält, dass ihr Vater ins Koma gefallen ist, nimmt sie einen Auftrag ganz in der Nähe ihrer alten Heimat an besucht seit Jahren das erste Mal wieder ihre Familie. Zusammen mit ihren Schwestern und ihrer Mutter beginnt sie wiederstrebend, sich mit ihren Gefühlen und dem Grund für ihre Flucht nach dem Schulabschluss auseinanderzusetzen. Dabei kommen bei ihr Erinnerungen hoch, die sie sicher verdrängt zu haben glaubt.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Hm. Ich muss ehrlich gestehen, dass dies eines der Bücher ist, das ich lieber nicht gelesen hätte. Es ist ganz gut geschrieben, aber diese Familientragödienaufarbeitungsromane sind einfach nichts für mich, irgendwie. Vor allem dann nicht, wenn man ziemlich schnell dahinter kommt, was in dem Roman noch alles ans Licht kommen soll- so wie es in diesem leider ist. Ich fand alles recht vorhersehbar und ärgere mich ein wenig, dass ich Probleme damit habe, Bücher abzubrechen, auch wenn sie mir garnichts sagen. Hätte ich das nicht, wäre dieses Buch vermutlich spätestens nach dem ersten Drittel im Orbit meines Kindle für immer verschwunden.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Aufruf zur Fotochallenge: Sonntagsmomente.

Was mich derzeit an meinem Blog etwas nervt, ist die fehlende Aktualität. Ich poste alles ein wenig quer durcheinander: Fotos von vor einem halben Jahr und von gestern, Rezensionen von Büchern, die ich vor Ewigkeiten gelesen habe und welche, bei denen ich den Lesestoff gerade erst zugeklappt habe (diese dann meist zu den Monatsaufgaben *lalala*). Ab und zu kommt dann mal ein kleiner Kommetar zu meiner aktuellen Befindlichkeit dazu, und das wars dann.
Zugegeben, eigentlich kann ich froh sein, dass ich überhaupt wieder Zeit habe zum Bloggen.
Trotzdem, es stört mich ein wenig. Wenn ich in zwei Jahren, wenn es diesen Blog hoffentlich noch gibt, zurückblättere, möchte ich zumindest eine kleine Idee haben, was ich genau zu diesem Zeitpunkt gemacht habe- so funktioniert die Erinnerung schließlich viel besser.
Erinnert ihr euch noch an die Challenge 3 Pictures of your week von Taya und Grinsemiez? So etwas ähnliches möchte ich jetzt auch machen, allerdings etwas freier in der Ausführung: ich will mir keine Themen vorgeben, sondern unter der Woche 1-10 Fotos von Momenten machen, von denen ich mir denke: "Das ist toll, das will ich festhalten." Von Kleinigkeiten bis zu ganz großen Momenten- alles, was mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Deshalb gibt es auch keine festgelegte Anzahl, alles ganz zwanglos.
Mal sehen, wie mir das gefällt.
Und jetzt zu euch: Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmachen würdet. Lasst mir einfach einen Link zu euren Sonntagmomenten da, und ich sammle die Links dann jede Woche- vielleicht schaffen wir es ja, den einen oder anderen Leser mit unserem Lächeln anzustecken.

Freitag, 28. Oktober 2016

Rezension: Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder

Erschienen: 2009
Hörbuch, gelesen von Michael Schwarzmaier

Inhalt: Durch Zufall findet Polizeiobermeister Kreuthner in einem zugefrorenen See die Leiche einer 15-jährigen in einem goldenen Brokatkleid. Im Mund hat sie eine Plakette mit einer Zahl und dem Teil eines Fotos. Kommissar Wallner beginnt mit den Ermittlungen- und bald taucht schon die nächste Leiche auf...

Meine Erfahrung mit dem Hörbuch: Mein zweites Hörbuch von Andreas Föhr war nicht ganz so lustig wie das erste, leider. Aber es war ganz spannend anzuhören, so nebenbei.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezension: Wolfgang Herrndorf: Tschick

Erschienen: 2010
254 Seiten

Inhalt: Die Sommerferien versprechen, für Maik eine Katastrophe zu werden: Seine Mutter ist in der Entzugsklinik, sein Vater mit seiner Assistentin weggefahren und zu allem Überfluss ist Maik einer der wenigen, der nicht zu Tatjanas Geburtstagsfeier eingeladen wurde, obwohl er seit langem in sie verliebt ist. Doch dann taucht auf einmal Tschick auf. Tschick, Maiks seltsamer, russischer Klassenkamerad, der oft nach Alkohol riecht, wenn er zur Schule kommt. Er kommt in einem "geliehenen" Wagen, und schon sind Maik und Tschick unterwegs auf einem Roadtrip der besonderen Art.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Irgendwie hatte ich anfangs eine total falsche Vorstellung von diesem Buch. Ich hatte von dem Schicksal des Autors gehört und mich ewig nicht getraut, das Buch anzufangen, obwohl es mir oft empfohlen wurde. Dann habe ich das Buch als Theaterstück gesehen und musste es plötzlich unbedingt lesen :D Und jede einzelne Seite hat sich gelohnt: Der Schreibstil, der Inhalt, die Charaktere- ich habe immer wieder Tränen gelacht. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es jetzt meinem Freund an gemütlichen Abenden vorlese. Und dem gefällt es auch.
Alter Finne. ;)

Dienstag, 25. Oktober 2016

Rezension: Andreas Föhr: Totensonntag

Erschienen: 2013
Hörbuch, gelesen von Michael Schwarzmaier

Inhalt:
In einer Berghütte wird aus einem Besäufnis auf einmal eine Geiselnahme. Die Kommissare Kreuthner und Wallner sind anwesend und entgegen Kreuthners Bemühungen schafft Wallner es, die Situation zu entschärfen. Auf dem Weg mit dem Lift ins Tal erzählt der Geiselnehmer Wallner eine Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg, bevor er aus dem Lift springt, um zu sterben. Aufgrund dieser Hinweise finden sie die erste Leiche: Ein Skelett in einer Gruft mit einer Kugel im Kopf, bestattet in einem edelsteinbesetzten Sarg.

Meine Erfahrung mit dem Hörbuch:
Dieses Hörbuch gewinnt extrem durch den Sprecher. Michael Schwarzmaier verpasst den Figuren diverse Dialekte, hauptsächlich bayrisch, was sehr gut passt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich, als ich die ersten bayrischen Sätze hörte, kurz davor war, das Hörbuch auszuschalten (bayrisch ist nicht mein liebster Dialekt...). Das Hörbuch hat es jedoch geschafft, mich sehr schnell zu fangen, schon die Episode in der Berghütte ist wahnsinnig witzig, und solche Abschnitte gibt es immer wieder, obwohl das Hörbuch an sich ein ernstes Thema mit verarbeitet. Ich finde die Mischung extrem gelungen, es ist nicht einfach irgendein Krimi, sondern wird durch den Bezug zum Zweiten Weltkrieg tiefsinniger, und durch die verrückten Charaktere spannender und lustiger. Dadurch wird er für mich zu einem der besten Krimis seit einer sehr sehr langen Zeit.