Dienstag, 14. März 2017

Rezension: Arto Paasilinna- Weltretten für Anfänger


Erschienen: 2016
317 Seiten

"Falls die Menschheit je in einem Atomkrieg vernichtet würde, 
dann sollten wenigstens die Nasenbären überleben,
so wünschte er sich, und anschließend sollten sie die Verantwortung für die Welt übernehmen. 
Eine solche Welt wäre wahrlich ein Paradies."
                                                                                             (S.205) 


Inhalt: Magister Surunen und seine Freundin setzen sich schon seit einer ganzen Weile für einen politischen Gefangenen in Mittelamerika ein. Doch so richtig wollen ihre Bemühungen nicht fruchten, deshalb beschließt der Magister, dass er sich die Lage mal vor Ort ansehen will. Mit einem Abstecher über Russland erreicht er Kalmanien, und macht sich, getarnt als Sprachenforscher, an die Arbeit.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Arto Paasilinna hat einen ganz eigenen, herrlich verdrehten und verrückten Humor. Seine Figuren sind so skurril, dass ich mich beim Lesen immer zurückhalten muss, nicht laut "Nee, oder?" zu rufen. Dieser Roman ist wesentlich ernster als die anderen, die ich bereits von ihm gelesen habe, aber es gibt noch genug zu lachen und zu wundern und begeistert und ungläubig den Kopf zu schütteln, und sich zu fragen: das macht er jetzt nicht echt, oder? Spoiler: Doch, macht er.^^