Montag, 28. August 2017

Rezension: Don Winslow: Corruption


Erschienen: 2017
544 Seiten

Inhalt: Der New Yorker Cop Denny Melone ist der König seiner Straßen: Als Anführer seiner Sondereinsatztruppe wird er von den Kollegen verehrt und von den Gangstern seines Viertels gefürchtet- und geschmiert, wo immer es geht. Es fing mit kleinen bezahlten Diensten an- doch jetzt sitzen Melone und seine Truppe auf einem Haufen Heroin... und obwohl sie sich unbesiegbar fühlen, sitzen ihre Verfolger ihnen schon im Nacken....

Meine Erfahrung mit dem Buch: Stephen King beschreibt den Roman als "Der Pate, nur mit Cops", und ich kann ihm da nur zustimmen. Anfangs kam ich überhaupt nicht rein, weil es mir zu übertrieben geschrieben war, viel zu viel Pathos. Ich hab dem Buch noch 50 Seiten gegeben, wenns dann nicht besser wäre, hätte ich aufgehört. Aber irgendwie hat es mich dann doch eingesogen. Obwohl mir die Cops um Melone ausnahmslos unsympathisch waren, wollte ich trotzdem wissen, wie es weitergeht. Und es wurde für mich wirklich noch spannend, ich hatte keine Ahnung, wie das ausgehen soll. Der Stil blieb bei, aber ich hab mich gut reingefunden. Insgesamt war es wirklich interessant zu lesen.