Dienstag, 6. Mai 2014

Wenn ich ein Vöglein wär...

Na super, jetzt hab ich einen Ohrwurm...
Und eigentlich sollte der Post auch über etwas anderes gehen: Vor ein paar Tagen war ich mal wieder im Wald spazieren. Es ist wirklich seltsam, wie schnell ich entspanne, sobald keine anderen Leute da sind und die Sonen scheint. Das Rauschen in den Bäumen, die warmen Strahlen auf dem Gesicht...

Und schwupps ist die Laune wieder oben. Und da ich bei guter Laune über die seltsamsten Sachen nachdenke, ist mir die Idee gekommen, dass ich vielleicht eigentlich nur durch einen blöden Versehen in die Haut eines Menschen geboren wurde. Eigentlich sollte ich irgendwas ganz anderes werden. Aber was?
Da kämen jetzt ein paar Sachen in Frage. Ich fühle mich am wohlsten im Wald oder am Meer. Fliegen wäre aber auch toll.
Eine Möwe wäre ich gern... Ja, die Viecher sind laut und nervig, ich bin eher still, das passt nicht so, aberi ch glaub auch nicht, dass Möwen sich selbst als nervig empfinden, das ist wohl eher eine Menschen-Perspektive. Und ich esse irrsinnig gern Fisch. Und den ganzen Tag am Strand zu sein und doofen Leuten die Brötchen zu klauen- klingt herrlich^^

Im Wald wäre ich natürlich gern irgendetwas leises, niedliches, elegantes- ein Reh oder so. Aber sein wir ehrlich, das passt nicht zu mir.
Ein Kaninchen? Zu ängstlich und zu agil für meinen Geschmack. Da müsste ich ja ständig weglaufen, dafür bin ich zu faul. Ein Wolf würde passen, aber ich bin nicht so der Fleischfresser.
Hm.
Merkt ihr die Tendenz? Nein?
Wenn ich so an meinen Bewegungsstil denke- möglichst auf alles drauftreten, über alles stolpern, bloß keine Eleganz, in jede Pfütze rein- ja genau. Ich glaub, wenn ich ein Waldtier wäre, wäre ich wohl ein Wildschwein.
Seufz.
Man kann halt nicht alles haben.