Dienstag, 25. November 2014

Die letzten Tage.

Die Zeit vergeht wiedermal so schnell.
Am Freitag bin ich mit meinem Schatz auf dem Rathaus-Christkindlmarkt gewesen, das war sehr schön (und ich hab auch gaarnicht bei jedem Süßigkeitenstand gejammert :D). Unter Tags ist es auch nicht so gestopft voll, was ich sehr angenehm finde.
 Blick aufs Burgtheater.

Danach haben wir uns mit Freunden getroffen. Am Samstag sind wir bei ihm gewesen, Sonntag war Familienessen und am Abend kam eine Freundin zu Besuch, die bis heut Morgen geblieben ist. Meine Mitbewohnerin hat sie eingesammelt, weil ich noch im Theater war. Diesmal im Akademietheater. Es wurde "Das Geisterhaus" von Isabell Allende gezeigt.
 So sah das Bühnenbild aus. Die einzelnen schwarzen Quadrate konnten gedreht und verschoben werden und fungierten unter anderem als Türen. Wie man sieht, hatte ich diesmal einen Platz etwas näher an der Bühne ;)
 
Zum Glück sind die Sitze dort recht bequem, denn die Vorstellung dauerte 3 1/2 Stunden. Es war gut gespielt, gut inszeniert- und inhaltlich überhaupt garnicht meins. Es gibt Themen, die brauch ich nicht. Und erst Recht nicht 3 1/2 Stunden. Tja, Pech gehabt, das kommt halt dabei heraus, wenn man sich vorher nicht informiert. Ich hab auch überlegt, in der Pause zu gehen (die war nach zwei Stunden. Ächz.), bin dann aber doch geblieben, schließlich bin ich noch nie gegangen, und es hätte auch nicht an der Qualität der Aufführung gelegen (obwohl einige Ansätze schon ziemlich spooky waren, wenn ich so drüber nachdenke. Der Anfang, zum Beispiel. Minutenlanges Schweigen und Pantomime, sehr ungewohnt. Ich bin noch nicht so ganz sicher, ob mir das gefallen hat oder nicht- zumindest hatte es aber seinen tieferen Sinn, sodass ich eher in Richtung gefallen tendiere. Warum einige der Herrenrollen wiederum mit Frauen besetzt waren, erschloss sich mir nicht so richtig, aber vielleicht hab ich da auch nicht genug drüber nachgedacht, ebenso wenig wie über die Aufteilung der Doppelbesetzungen. Aber selbst für mich, die ich mir weder Namen noch Gesichter besonders gut merken kann, war das nicht allzu verwirrend, also auch kein wirklicher Punkt für negative Kritik.). Es war einfach nicht mein Stück.
Ach und: ich finde ja Leute, die sich so lang bespaßen lassen und es dann nicht mal schaffen, noch drei Minuten für den Applaus zu bleiben, ziemlich manierenbefreit.