Dienstag, 13. Oktober 2015

Waldspaziergang.

 In meinem kleinen Lieblingswald gibt es immer wieder neue Wege zu entdecken. Auch wenn ich das garnicht mehr erwarte, tut sich plötzlich ein kleiner Pfad auf, an dem ich schon unzählige Male vorbei gelaufen sein müsste, den ich aber noch nie gesehen habe (glaub ich^^). Bei dem Ausflug, bei dem diese Bilder entstanden sind, ging es mir ähnlich. Zuerst bin ich noch dem bekannten Weg am Wasser lang gefolgt, und dann spontan irgendwo abgebogen. Was gibt es Schöneres, als etwas Neues zu entdecken?
(ich nehme an, das werde ich so lange in diesem Wald denken, bis ich irgendwann nicht mehr zurückfinde^^)
 Diesmal ging es auf jeden Fall gut, und ehe ich mich versah, fand ich einen verwachsenen Weg, der mir ein klein wenig verwunschen vorkam: Fast vergessen, gesäumt von hunderten rosa blühenden Büschen.

 Manchmal bin ich ja auch ein wenig romantisch veranlagt, und auf so einem Weg wandern die Gedanken, und es scheint viel mehr möglich als sonst.
 Als ich am Ende des Weges angekommen war, ging langsam die Sonne unter, und praktischerweise wusste ich, wo ich bin, also hab ich mich beeilt, nach Haus zu kommen- denn im Dunkeln allein im Wald zu sein, dafür hab ich eindeutig zu viele Horrorfilme gesehen :D
Allerdings waren mein Schatz in der Sternschnuppennacht zusammen im Wald (bzw. auf einer Lichtung, sonst sieht man ja nichts) und das war ganz eindeutig eine der schönsten Nächte dieses Jahr: Wir haben immerhin ein paar Sternschnuppen gesehen, zusätzlich aber auch noch einen Igel und eine Steinkatze ("Schatz, was ist das?"- "Ein Stein."- "Aber der war da doch eben noch nicht"- "Doch.... oh. Er läuft."). Mein persönliches Highlight war, als es irgendwo im Dunkeln raschelte und, als mein Freund mit der Taschenlampe hinleuchtete, uns fast ein Reh umgerannt hätte :D Das war so niedlich! Wie gesagt, eine wunderschöne und unvergessliche Nacht (und obwohl ich es nicht geschafft habe, Fotos zu machen, hab ich jetzt immerhin doch noch drüber gebloggt. Ha!)