Samstag, 20. Februar 2016

Rezension: Charles Dickens: Oliver Twist




Erschienen: 1837-1839 (Als Fortsetzungen in einer Zeitschrift)
320 Seiten

Inhalt: Der kleine Oliver kommt in einem Armenhaus zur Welt, seine Mutter stirbt bei seiner Geburt und keiner weiß, wer er ist. Also wächst er in dem Armenhaus als Waise auf und gerät in den Ruf, ein Aufwiegler zu sein, als er um etwas mehr Brot bittet. Um ihn loszuwerden, schreibt die Gemeinde eine Belohnung aus für denjenigen, der ihn aufnimmt. So gelangt er zu einem Sargmacher in die Lehre. Als ein anderer Lehrling seine Mutter beleidigt, prügelt er sich mit ihm und flieht nach London.
Dort gerät er in die Fänge des Hehlers Fangin, der Kinder zum Stehlen ausschickt. Er beginnt, auch Oliver zu einem Dieb auszubilden, doch durch einen Zufall und den Einfluss eines Unbekannten soll sich Olivers Schicksal noch mehrmals ändern...

Meine Erfahrung mit dem Buch: Ich gebe zu, bisher kannte ich von Charles Dickens nur die Weihnachtsgeschichte. Höchste Zeit, daran etwas zu ändern, da kam mir die Klassiker-Challenge gerade Recht! Und eins kann ich sicher sagen: Da werden in nächster Zeit noch so einige Werke von Charles Dickens folgen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, so viel Spaß hat mir das Lesen gemacht. Dickens schreibt auf eine Art, dass man Oliver nur gernhaben kann und mit ihm leidet, und lässt dabei so viel bissigen Sarkasmus in die Schilderung der (offiziellen oder als Beamten getarnten) Gauner einfließen, dass ich manchmal nicht anders konnte, als laut zu lachen. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Dickens-Klassiker!