Dienstag, 16. Februar 2016

Rezension: Marion Schreiner: Das blaue Haus


Erschienen: 2011
390 (260??) Seiten

Inhalt: Nach einem Amoklauf landet Dane in der Psychiatrie. Mit Hilfe eines Tablettencocktails wird er für tot erklärt und ihm gelingt die Flucht. Doch weit kommt er nicht: er fängt sich eine Lungenentzündung ein und landet im Krankenhaus, wo er unerkannt bleibt, zumindest fast. Im Bett nebenan liegt der ehemalige Psychiater Ragee, der ihn erkennt und beschließt, ihn mit nach Haus zu nehmen und dort zu therapieren. Doch Ragees Pflegetochter findet Gefallen an dem mysteriösen Mann und schmiedet ihre eigenen Pläne.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Kleine Vorwarnung: Das wird kein Liebeslied. Mir ist durchaus bewusst, dass das Buch bei Amazon gute Bewertungen hat, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum das so ist. Nun ja, die Geschmäcker sind verschieden, und für mich hat an diesem Buch absolut garnichts gepasst. Mir ist von Anfang an sauer aufgestoßen, wie schlecht es geschrieben ist- mir kam es beim Lesen vor, als würde ich mit einem Auto über eine Straße voller Schlaglöcher fahren, so holprig war die Sprache. Und der ganze Rest... nun ja. Die Charaktere erschienen mir viel zu stereotyp und langweilig und die Handlung zumindest bis zu dem Punkt vorhersehbar, an dem ich komplett aufgehört habe, über das Buch nachzudenken und mich beeilt habe, es zu Ende durchzudrücken. Hätte ich nicht für die Monatsaufgabe dringend ein Buch von einer Autorin gebraucht, hätte ich es spätestens nach 30 Seiten abgebrochen. So muss ich leider sagen: Dieses Buch mag gefallen, wem es will, aber für mich war es eine riesengroße Zeitverschwendung- und ich weiß wirklich nicht, ob ich überhaupt jemals ein Buch zu Ende gelesen habe, das ich so schlecht fand.

(Ach ja, falls sich jemand über die Seitenzahlangabe wundert: Bei Amazon sind 260 angegeben, auf der Seite der Autorin 390. Beim ebook sind es nur Prozente, also keine Ahnung, was jetzt stimmt^^.)