Donnerstag, 3. März 2016

Rezension: Daniel Dafoe- Robinson Crusoe


Erschienen: 1719
384 Seiten

Inhalt: Als junger Mann wirft Robinson alle Ratschläge seines Vaters über Bord und sucht das Abenteuer: Er heuert auf einem Schiff ein. Selbst mehrere Schiffbrüche können ihn nicht davon abhalten, sich weiter in Gefahr zu begeben- bis zu einem weiteren Schiffbruch, des er als einziger überlebt und der ihn auf eine einsame Insel schwemmt, auf der er die nächsten Jahre um das Überleben kämpfen muss.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Zugegeben, das Buch hatte von Anfang an einen schweren Stand bei mir. Ich habe keine Ahnung, was mich geritten hat, ausgerechnet Robinson Crusoe anzufangen, nachdem mein Freund und ich uns innerhalb eines Monats durch die gesamte Serie "Lost"  gequält haben- und ich bereits ab Staffel 3 ziemlich genervt war- und vom Ende total enttäuscht.
Aber selbst ohne diese reichliche Vorbelastung wäre dieser Roman nicht wirklich nach meinem Geschmack gewesen. Mir ist durchaus bewusst, dass er in einer ganz anderen Zeit und unter anderen Umständen entstanden ist, aber ich bin nunmal ein Kind meiner Zeit, und da regt mich dann natürlich an Robinson Crusoe so einiges auf- nur weil es alt ist, muss man es schließlich nicht gut finden ;)
Überhaupt hat es mich inhaltlich auch ziemlich gelangweilt- er baut was, er jammert, er ist dankbar, er tötet irgendein Tier, und das Ganze von vorn- so kam es mir vor (zumal ich kein Fan von diesen ewigen Jagdszenen bin- wer meinen Blog kennt, weiß, wie gern ich Tiere habe, da gibt mir das absolut nix).
Ich habe dann so einiges überblättert oder nur überflogen. Und jetzt hab ich das halt auch mal gelesen.