Sonntag, 1. Juni 2014

Leseratte #7: Martinez, Gorki, Zafon, Crowley

Fertig gelesen Nr. 1: Tomás Eloy Martinez- Purgatorio
Das Buch war ungefähr genau so, wie ich es erhofft hatte. Regime-Kritik an ein persönliches Schicksal gebunden, märchenhaft und am Ende.... offen, aber gut offen, es passte, es hat nicht deprimiert. Einige witzige Passagen hatte es auch, dazu eine sehr schöne Sprache. Und ich war natürlich schon viel schneller durch als ich eigentlich sollte- also war es wohl auch sehr fesselnd ;)

Fertig gelesen Nr. 2: Maxim Gorki-Der Landstreicher und andere Erzählungen
Dies Buch hab ich in einem Antiquariat gefunden, und schon länger bei mir stehen gehabt. Irgendwann, als mein Schatz mal wieder eine seiner Telefon-Sessions hatte, hab ichs mir geschnappt und mich auf den Balkon gesetzt. Ich hätte es fast gleich wieder weggelegt, aber das lag am schrecklichen Vorwort- schreibt Stefan Zweig eigentlich immer so geschwollen? Ich hab den Rest dann überblättert und die eigentlichen Geschichten von Gorki haben mir sehr gut gefallen. Sie handeln von armen Leuten, von Schicksalen und Schicksalsschlägen, sind aber trotzdem nicht zu deprimierend, fand ich zumindest. Ein Buch, dass man immer mal wieder hernehmen und ein paar Seiten lesen mag, nur um dann doch länger zu lesen, als ursprünglich geplant.

Fertig gelesen Nr. 3: Carlos Ruiz Zafón- Der Fürst des Parnass
Eine Erzählung eines meiner Lieblingsautoren für fünf Euro- daran konnte ich gestern natürlich nicht vorbeigehen. Beim Warten auf den Zug hab ich es dann auch gleich gelesen, es hat grad mal 80 Seiten, ist also sehr schnell auch wieder vorbei, leider, aber in der gewohnten Schreibweise von Zafón, lange, verschachtelte Sätze, die irgendwie etwas magisches haben. Eine kleine Geschichte nur, aber fesselnd, bezaubernd und doch lang genug, um in sich schlüssig zu sein. Leser von Zafon werden Figuren aus anderen seiner Romanen wiedererkennen. Und ich hab jetzt Lust, endlich mal Don Quixote zu lesen.

Neu angefangen: Aleister Crowley: The Drug and other Stories

Von Crowley hab ich schon viel gehört, aber noch nichts gelesen. Ich erhoffe mir ein paar gruselige Lesestunden- wenn ichs denn über das Vorwort hinaus schaffe.