Dienstag, 30. September 2014

Tag 1.

75,6 kg.
Mit Kopfschmerzen aufgewacht. Urgh.
Nicht das kleinste Fünkchen Hunger.
Aber: Jetzt ein Kaffee, das wäre schön. Moment, irgendetwas klingelt da unter den Schmerzen.
Ach ja, Detox. Richtig.
Also kein Kaffee.
Dafür ein Greenie.
"Greenie" rufe ich in Richtung Küche, in der umnebelten Hoffnung, dass sich vielleicht jemand erbarmt, mit einen Greenie ans Bett zu bringen.
Nichts.
War auch nicht wirklich zu erwarten.
Also aufstehen. In die Küche gehen.
Was sollte da nochmal rein? Alles grüne. Okay. Fangen wir mal mit Schnittlauch an.
Geruch von Schnittlauch schneidet mir in das schmerzende Hirn. Urgh.
Tiefgefrorener Spinat wehrt sich hartnäckig. Nach einer halben Stunde ist die ganze  Küche ein Greenie.
Also erstmal sauber machen.
Dann pürieren.
URGH! Mein armer Kopf.
Beschließe schon im Vorraus, dass ich Greenies nicht mag. Damit ich morgen wieder Kaffee trinken kann.
Mitbewohnerin wird von dem Krach in die Küche gelockt.
"Oh, Greenies. Wusstest du, dass die sehr gesund sind? Kommt vom Chlorophyl."
Ich schlucke eine sarkastische Antwort runter.
Fülle den Greenie sehnsüchtig in meinen Kaffeebecher.
Probiere vorsichtig.
Urgh.
Naja gut, eigentlich schmeckt der sogar ganz gut.
Egal.
Zehn Minuten später. Fertig gelöffelt.
Meine Kopfschmerzen sind viel besser.
Interessant.