Mittwoch, 5. Oktober 2016

Tierischer Donauspaziergang.

Manche Tage haben etwas ganz besonderes: ein Gefühl, ein unbeschreibliches, vielleicht ein Gefühl von Glück und Freude, dass man sofort wieder fühlt, wenn man sich Fotos von diesem Tag ansieht, egal, wie lang es her ist.
Die Fotos, die ich euch heute zeigen möchte, sind an so einem Tag enstanden, und obwohl sie schon ein paar Monate alt sind, möchte ich sie nicht vorenthalten- ehrlich gesagt bin auf einige davon ein kleines bisschen stolz ;)
Was den Tag so besonders gemacht hat, war nicht nur die Grundstimmung, in der ich mich befand, sondern auch die vielen Tiere, die meinen Weg kreuzten.

 Schon auf dem ersten Stück der Strecke kam mir ein Schmetterling entgegen, mit weiß-orangen Flügeln. Ich war bezaubert und lief ihm ein ganzes Stück nach, schaffte es aber nicht, ihn zu fotografieren.
Mein heimliches Ziel des Tages war deshalb, so einen Schmetterling vor die Linse zu bekommen.
 Nach dem brütenden Schwan war ich allerdings schon so weit, den Ausflug als vollen Erfolg zu feiern. Das Bild ganz oben ist eines meiner Lieblingsbilder dieses Jahres.
Aber dabei sollte es nicht bleiben.
Nach einem ganzen Teich voller Schildkröten begegnete mir dieser quakende Geselle:

 (Ist diese Feder amSchnabel nicht einfach nur goldig?)


Bei diesem Ausflug sah ich ziemlich viele Ecken, die ich vorher nicht kannte. Irgendwann stand ich an einem ziemlich sumpfigen Gewässerabschnitt und sah eine Kröte. Und fotografierte sie. Und stellte ein paar Sekunden später fest, dass auf dem Foto eigentlich sogar drei Kröten sind. Und dass der ganze Sumpf-Tümpel voll war mit Kröten. :D


Tja, und dann hatte ich noch eine Begegnung, die eine Begeisterung in mir ausgelöst hat, die ich bis heute noch in den Knochen spüren kann:
 Manchmal lohnt es sich wirklich, nachzusehen, wenn etwas im Gebüsch raschelt! Wir standen/lagen uns einige Minuten gegenüber, ich knipste, die Schlange rührte sich nicht, sondern beobachtete mich nur ein Weilchen. Ich war es dann, die das Treffen am Ende auflöste, sie machte keine Anstalten. ich war noch den ganzen Tag aufgeregt.




Ich war den ganzen Rückweg so begeistert, dass ich den Schmetterling schon fast vergessen hatte. Aber es hat wohl zum Zauber des Tages gepasst, dass mir auf einmal etwas orange-weißes um den Kopf flatterte, als wollte er absichtlich meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen:
 Was für ein wunderbarer Ausflug!