Donnerstag, 3. September 2015

Rezension: Stephen King: Brennen muss Salem

Erschienen: 1975
Hörbuch

Inhalt: Der erfolgreiche Schriftsteller Ben Mears kehrt nach 25 Jahren in das Dorf Jerusalems Lot zurück, das er sowohl mit schönen als auch mit traumatischen Kindheitserinnerungen verbindet. Mit ihm zusammen gibt es zwei weitere Neuankömmling. Diese ziehen in das alte Marsten-Haus, um das sich seit Generationen wilde Gerüchte und Spukgeschichten ranken. Als ein Hund auf einen Zaun aufgespießt wird und zwei Kinder verschwinden, geraten automatisch die neuen Bewohner des Dorfes in Verdacht. Ben hat eigentlich genug damit zu tun, seinen Roman zu schreiben und sich mit seiner neuen Freundin, die er in dem Dorf kennengelernt hat, zu treffen. Keiner ahnt, dass die Ereignisse gerade erst angefangen haben, ihren Lauf zu nehmen...

Meine Erfahrung mit dem Buch: Die Taschenbuchvariante lag jahrelang bei mir herum (neben dem "geheimen Fenster") und ich hab mich nie getraut, es zu lesen. Irgendwann hab ich es dann ausrangiert und meinen Eltern zur Verwahrung mitgegeben- dachte ich zumindest, bis ich das Hörbuch anfing. Offenbar hatte ich damals meinen Mut zusammengekratzt und mir gedacht, dass ein Vampirbuch schon nicht so schlimm sein kann. Fakt ist, dass ich mich auch beim zweiten Durchgang wunderbar gruseln konnte. Das Hörbuch wird gelesen von Jürgen Kluckert, dem Synchronsprecher von u.a. Chuck Norris und Morgan Freeman. Mir persönlich gefällt sein Lesestil nicht schlecht, allerdings war ich immer wieder irritiert, an welchen Stellen er die Atempausen setzt (und ich bin grenzenlos verwöhnt von den Hörbüchern mit David Nathan.).