Mittwoch, 30. September 2015

Rezension: Lori Nelson Spielman: Nur einen Horizont entfernt

Erschienen: 2015
368 Seiten

Inhalt: Die TV-Moderatorin Hannah Farr ist mit ihrem Leben augenscheinlich zufrieden: Sie hat eine Beziehung mit einem erfolgreichen Politiker und leitet eine eigene Sendung. Eines Tages bekommt sie einen Brief von einer alten Klassenkameradin, in dem diese sie um Verzeihung bittet, dass sie sie in der Schulzeit gemobbt hat. Gleichzeitig schickt sie zwei Kiesel mit, einen soll Hannah ihr zurückschicken, den anderen an jemanden weitersenden, den sie selbst um Verzeihung wegen etwas bitten will. Hannah lässt die Steine und den Brief in einer Schublade verschwinden, doch so schnell wird sie die aufgewühlten Erinnerungen nicht los: Die Vergebungssteine werden zu einem Trend, über den ihre Schulfreundin einen Bestseller geschrieben hat, und Hannah sieht sich in ihrer Arbeit mit den Steinen und ihren Auswirkungen konfrontiert- und nicht nur dort, ihr ganzes Leben wird plötzlich durcheinander gewürfelt.

Meine Erfahrung mit dem Buch: An diesem Roman kam man ja in den letzten Monaten kaum vorbei, und so hat es auch mich erwischt. Das Buch klang interessant und hält, was es verspricht. Es ist gut zu lesen, wenn auch nicht allzu anspruchsvoll, die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich einiges ein bissi zu konstruiert und zu viele Zufälle auf einem Haufen fand.