Montag, 11. April 2016

Bruchlandung.

 Ich möchte euch eine kleine Bildergeschichte zeigen, die ich an der Donau aufgenommen habe und die ich ziemlich niedlich fand:

 Dieser Schwan war der Meinung, dass die Donau an einer anderen Stelle blauer ist und machte sich auf den beschwerlichen Flug. Wer schon mal einen Schwan fliegen gehört hat, wird mir sicher zustimmen, dass das wirklich ziemlich beschwerlich klingt^^. Ich hab ihn auf jeden Fall schon von Weitem kommen hören und konnte mich in aller Ruhe drauf vorbereiten, ihn zu knipsen.

 Das Blöde für den Schwan war jetzt, dass an seinem Wunschplätzchen bereits ein anderer Schwan war. Noch dazu einer, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hatte. Da half dann nur noch die Notbremse. Also: Erstmal Flügel ins Wasser....

 ...und Platsch.

 Und dann versuchen, nicht unterzugehen. Ich finde ja immer, dass schwimmende Schwäne sehr elegant aussehen. Dieser hier hat das Bild ein wenig kaputt gemacht :D

 Der Schwan hat dann ganz schnell den Rückweg angetreten. Allerdings war er wohl auch der Meinung, dass er das mit dem Fliegen nochmal üben sollte, wenn keiner guckt, also ist er geschwommen. Falls ihr auch das Gefühl habt, dass er etwas pikiert schaut: Das könnte meine Schuld sein, ich musste wohl etwas lachen. Es blieb ihm jedoch nicht allzu lange Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn er mussteschnell sehen, dass er wegkam.

 ...Sein verärgerter Artgenosse hatte ihn nämlich schon gesehen und war am Weg, ein Exempel zu statuieren. Sah aus wie ein Kriegsschiff, ich find, die Bugwelle sagt schon alles :D

Schwan Nr.1 war ein erstaunlich schneller Schwimmer (okay, bei dem Verfolger vielleicht auch nicht soo erstaunlich...) und sah erfolgreich zu, dass er Land gewann. Kampfschiff-Schwan war danach etwas im Siegesrausch und hatsich gleich mal nach mir umgesehen, ob er mich nicht auch vertreiben könnte, ist dann aber schnell zur Vernunft gekommen und in sein verteidigtes Revier zurückgekehrt. Schief angesehen hat er mich trotzdem noch, solang ich in Sichtweite war.