Montag, 10. März 2014

Stolz auf Fortschritte.

Ich bin ziemlich ausgepowert, das Wochenende hatte so einige Höhen und Tiefen zu bieten.
Mein Schatz ist Donnerstag schon zu mir gekommen, um mich Freitag Morgen zur Blutabnahme zu begleiten- ich hatte ein bissi Angst vor meinem Kreislauf, kenn das ja schon. Ging aber alles gut, wir haben uns eine schöne Zeit gemacht im Anschluss.
Am Samstag war dann die große Bewährungsprobe für mich: Wir waren auf eine Geburstagsfeier eingeladen, ich sollte also auf Schlag einen großen Teil des Freundeskreises meines Schatzes kennenlernen- Soziophobie- Alarm vom Feinsten! Aber: Ich habs geschafft! Ich bin mitgegangen!  Und ich hab den ganzen Abend durchgehalten! (Soll heißen, wir sind um halb 3 in etwa gegangen. Abgemacht war, dass wir ca bis 12 bleiben, und ich dann entscheiden darf, ob ich noch länger bleiben möchte, aber auch vorher jederzeit sagen kann, wenns mir zu viel wird. Es war beruhigend, diese Option im Hinterkopf zu haben, auch wenn ich leicht bezweifle, dass das wirklich funktioniert hätte- ich kenn ja meinen Schatz auf Bier^^) Im Endeffekt waren wir die letzten, die gegangen sind, noch nach dem Geburtstagskind. Und ich habe anscheinend einen guten Eindruck hinterlassen. Besonders hat mich gefreut, dass mein Schatz so glücklich und so stolz auf mich war. Wir sind noch die gesamte Mariahilfer Straße hochgelaufen und ich hab mir noch einen Nacht-Snack gekauft, es war schön, so mit ihm zu quatschen. Zuhaus standen wir noch eine ganze  Weile auf meinem Balkon, zu Bett ging es gegen 5.
Am Sonntag haben wir uns ausgeruht und auf dem Balkon in der Sone gesessen und Spiele gespielt.Ich war Morgens eine ganze  Zeit vor ihm wach, hab mir einen Kaffee ins Bett geholt und stundenlang an ihn gekuschelt gelesen- wunderbar.
Heute war irgendwie nicht ganz so gut, der Morgen war sehr schön, aber Mittags starb mir dann mein Kreislauf weg, mein Kopf tat weh und ich wollt ihn irgendwie unbedingt bei mir behalten, obwohl es abgesprochen war, dass er nach Haus fährt- manchmal bestätigen sich Vorahnungen, hätte ich drauf bestanden, dass er bei mir bleibt, hätte er sich den Riesenschock eines beinahe-Unfalls erspart (sein Vater ist gefahren und war an einer Kreuzung wohl der Meinung, es reicht, zu schauen, ob nur aus einer Richtung was kommt. aus der anderen kam ein Sattelschlepper, der geradenoch mit Verreißen und ner Vollbremsung ausweichen konnte. Ich weiß schon, warum ich ungern bei dem Vater im Auto sitze.)
Ich werd jetzt darauf noch ein Glas Wein trinken und mir sagen, dass ich das nächste Mal besser wirklich endlich mal auf mein Bauchgefühl höre. Argh.