Mittwoch, 30. Juli 2014

Leseratte #8: Geballte Ladung.

Der letzte Leseratten-Post ist ja nun doch schon eine ganze  Weile her... Aber gut, gibts heut halt einen sehr langen :D

Als erstes Mal:

Das Buch von Aleister Crowley ist irgendwie so lang in der Versenkung verschwunden, bis ich es zurückbringen musste. Meine Ankündigung vom letzten Beitrag hat also gestimmt: ich bin tatsächlich nicht über das Vorwort hinaus gekommen :D

Dann mal los:

Fertig gelesen Nr.1: Francois Lelord- Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens
Mir gefällt bei den Büchern von Lelord vor allem die Schlichtheit des Ganzen. Philosophie und Lebensweisheiten in ganz einfachen Texten. Lese ich immer wieder gern. Und ein Erwachsenen-Buch aus der Perspektive eines Kindes findet man nicht allzu häufig.

Fertig gelesen Nr.2: Martin Suter-Der Koch
Das Lesekreis -Buch vom letzten Monat. Hat mir gut gefallen, auch wenn der Herr Suter nicht unbedingt mein Lieblingsautor wird. Es war spannend und gut zu lesen. Und ich würd gern ein paar der Rezepte mal ausprobieren.

Fertig gelesen Nr.3: Paulo Coelho- Elf Minuten
 Hab ich schonmal erwähnt, das Coelho einer meiner Lieblingsautoren ist?^^ Auch in diesem Buch gibt es einige Dinge, über die man nachdenken kann und wie immer hat Herr Coelho es geschafft, meine Laune zu verbessern, obwohl ich auch dieses Werk von ihm nicht zum ersten Mal gelesen habe.

Fertig gelesen Nr. 4: William Shakespeare- Die Komödie der Irrungen
Shakespeare ist der nächste Lieblingsautor in dieser Liste. Aber die Komödie der Irrungen ist nicht mein Lieblingsstück, weil ich finde, dass das ganze  Verwirrungsspiel zwar sehr unterhaltsam ist, aber vom grundsatz her extrem unlogisch. Ich mein, schließlich wissen doch beide Zwillingspaare, dass sie theoritisch irgendwo auf der Welt jemanden haben, der genau gleich aussieht. Auch wenn sie sich ewig nicht gesehen haben mögen, der eine der beiden hat den anderen sogar gesucht- wenn dann so viele seltsame Verwechslungen auftauchen, müsste man doch stutzig werden, oder?

Fertig gelesen Nr.5: José Saramago- Eine Zeit ohne Tod
Über dies Buch bin ich zufällig in der Bibliothek gestolpert, und es hat mir sehr gut gefallen. Wie reagieren die Menschen, wenn plötzlich nicht mehr gestorben wird? Was für Auswirkungen hat das? Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, und auch der zweite Teil, der aus der Sicht des Todes geschrieben ist, hat mir sehr gefallen.

Neu angefangen Nr.1: Alberto Manguel- Im Spiegelreich
Eine Sammlung von verschiedenen Geschichten, die mir ebenfalls zufällig in der Bibliothek in die Hände gefallen ist. Der Autor ist offenbar ein Fan von "Alice im Wunderland", deshalb hoffe ich, dass seine Geschichten ein bisschen zum Träumen anregen und gleichzeitig gut unterhalten.


Und zwei Highlights des Monats:

Samuel Beckett- Warten auf Godot
Ich gebrauche die Formulierung "Lieblings-" in diesem Post ziemlich inflationär^^ Aber bei diesem Stück von Beckett trifft sie ganz eindeutig zu. Also: Warten auf Godot ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke :D Natürlich hab ich es schon unzählige Male gelesen, trotzdem hab ich mich letztens wie ein Kind gefreut, als es mir wieder in die Hände gefallen ist. Es ist lustig und gleichzeitig traurig, es freut mich, mich darin zu finden, und gleichzeitig deprimiert mich die Tatsache, dass ich mich darin finde... Es ist einfach genial.
(Und grad nach Sonntag wünschte ich mir, es wäre nicht SO aktuell^^")

Cirque du Soleil- 20 years under the sun
Was hab ich mich gefreut, als ich das Buch im Internet gefunden habe.... Eine Biografie des Cirque, wie viel passender kann ein Buch für mich sein (okay, abgesehen von Warten auf Godot halt^^) Ich hab schon ein paar Stunden geblättert, meinen Wunsch, nach Las Vegas zu fahren, gefüttert und werde damit wohl noch gaaanz viel Zeit verbringen.



Noch ein persönliches Highlight zum Thema Bücher: Ich hab eeendlich, nach ungefähr einem halben Jahr, letzte Woche meine Uni-Bücher für die Diplomarbeit wieder abgegeben! Der Stein, der mir da vom Herzen gefallen ist, ist wohl noch schwerer gewesen als die Büchertasche ;)