Donnerstag, 14. Mai 2015

Rezension: Peter Handke: Kali

Erschienen: 2007
160 Seiten

Inhalt: Eine Sängerin verlässt ihre Heimat und reist in eine Gegend mit einem Salzberg, in der ein Kind verschwunden ist.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Manch einer von euch lacht wahrscheinlich schon über meine Inhaltsangabe, und da habt ihr auch recht mit :) Ganz ehrlich: Entweder, es gibt in diesem Roman so gut wie keinen Inhalt, oder ich bin zu blöd dazu, ihn zu erkennen. Wenn ich noch zwei Sätze mehr dazu schreiben würde, wäre der gesamte Inhalt erzählt (glaub ich). Wie man merkt, der Roman lässt mich ziemlich ratlos zurück- aber ich glaube, das ist bei diesem Autor einfach so (zumindest hab ich das schon oft gehört). Was kann ich noch dazu sagen? Handke spielt mit der Sprache, aber nicht auf eine Art, die mir besonders gefällt. Manchmal bin ich (positiv) hochgeschreckt beim Lesen (von "Aufwachen" zu reden, wäre übertrieben), weil mir plötzlich eine schöne Formulierung oder ein besonderer  Gedanke ins Auge sprang. Das war aber eher selten. Kurz gesagt: Handke mag zwar ein gefeierter und ausgezeichneter zeitgenössischer Autor sein, aber so richtig was anfangen konnte ich mit dem Buch nicht.