Donnerstag, 28. Mai 2015

Spaziergänge lohnen sich. Immer. (Biber!)

Eigentlich wollte ich gestern ganz viel erledigen vor dem Urlaub. Dann aber fühlte ich mich müde, menschenscheu und lustlos, überhaupt die Wohnung zu verlassen. Außerdem war das Wetter komisch. Hin und wieder schaute die Sonne raus, aber die meiste Zeit war es grau und kalt und windig, zwischendurch regnete es sogar ein wenig. Mäh.
Trotzdem habe ich es am Nachmittag geschafft, mein Zimmer zu verlassen und bin an die alte Donau gefahren.
Kaum war ich angekommen, merkte ich schon, dass das die beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können. Ein bisschen Wind, und schon spüre ich regelrecht, wie sich meine Nerven beruhigten.
Ich war wirklich lang schon nicht mehr dort spazieren. Umso schöner fand ich es.
Plötzlich kam aus einem der Seitengassen etwas herausgeschlendert und kreuzte meinen Weg. "Oh, eine Katze", dachte ich in der ersten Viertelsekunde. "Oh, eine fette Katze-und ...groß!" in der halben Sekunde danach.
Als ich dann checkte, dass ein Biber direkt vor mir über den Weg lief, tat ich das, was ich immer tu, wennmich irgendetwas überrascht: garnichts. Ich stand einfach da und starrte das Riesenvieh an. Mit offenem Mund, vermutlich. Bis mir der Gedanke kam, ich könnte ja mal ein Foto machen, war er schon halb vorbei. Bis ich das Handy in der Hand hatte, Kamera eingeschaltet etc.... nun ja. Unten sieht man ihn noch gemütlich über den Stag ins Wasser gehen :D Als ich aus meiner Schockstarre erwacht bin, bin ich natürlich hinterhergegangen. Das wiederum fand er wohl interessant, er drehte im Wasser um und musste mal gucken, wer da kommt (siehe Foto oben).

Den Rest des Spaziergangs war ich total aufgekratzt. Geb mir ein süßes Tier, und mir gehts gut :D
Die anderen Tiere, denen ich begegnete, waren dann eher gewöhlicher.
 Diese Ente war aber trotzdem sehr niedlich, ich habe sie mehre Minuten beobachtet, wie sie angestrengt versucht hat, sich nicht von den Baumstämmen wehen zu lassen:

Und ich freu mich schon riesig drauf, in einer Woche meine neue, richtig tolle Kamera in den Händen zu halten. Die bekomme ich von meinen Eltern zum Abschluss (daaankee!). Dann kann ich vielleicht auch endlich Tierfotos machen, auf denen nachher nicht nur halbverschwommene Stecknadelköpfe zu sehen sind... zumindest, wenn ich es endlich schaffe, mir meine Schockstarre abzutrainieren :D