Freitag, 24. April 2015

Rezension: Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Erschienen: 2012
Hörbuch, 6 CDs

Inhalt: Harold erhält einen Brief von seiner ehemaligen Kollegin Queenie, in dem sie ihm mitteilt, dass sie schwer an Krebs erkrankt ist. Er schreibt einen Antwortbrief und will diesen zum Briefkasten bringen- und läuft einfach immer weiter. Im Laufen reift in ihm der Plan heran, dass er Queenie persönlich sehen will und den ganzen Weg von Südengland bis hoch zur schottischen Grenze zu Fuß zurücklegen wird. Der lange und ungewohnte Weg wird für Harold, der eigentlich ein ganz normaler Bürger war, zu einer Reise voller Zweifel, ungewöhnlicher Begegnungen und Erkenntnisse.

Meine Erfahrung mit dem Hörbuch: Ich hatte von diesem Buch schon viel gehört, aber irgendwie kam es nicht dazu, dass ich es auch mal lese. Also hab ich mir in der Bücherei das Hörbuch geschnappt und es bei der Arbeit gehört. Und genauso wie bei dem letzten Hörbuch fand ich es sehr toll, aber auch fürs Arbeiten wenig geeignet^^. Die Handlung regt eher zum Mitfiebern als zum passiven Zuhören an. Der tolle Schreibstil unterstützt das optimal. Ich habe mit Harold gelitten, mitgefühlt, mir gewünscht, sofort die Wanderschuhe anzuziehen, habe so einige Tränchen der Rührung geweint und fand es ganz wunderbar.