Mittwoch, 9. Dezember 2015

Rezension: Stephen King: Nachts

Erschienen: 1990
510 Seiten

Inhalt: Das Buch enthält zwei Geschichten von King: "Der Bibliothekspolizist" und "Zeitraffer".  In der ersten geht es um den Versicherungsangestellten Sam, der von einem Bekannten überredet wird, eine Rede vor einer Herrenrunde zu schreiben. Sams Sekretärin weist ihn nach einem Probelauf darauf hin, dass die Rede zu trocken ist, und schickt ihn in die Bibliothek, um sich ein paar Werke zum Thema Rhetorik auszuleihen. Die Bibliothek findet er verlassen und seltsam vor: eine Plakate hängen in der Kinderabteilung, die er als bedrohlich empfindet, unter anderem eines, auf dem die Kinder bedroht werden, dass ein Bibliothekspolizist kommt und sie mitnimmt, wenn sie ihre Bücher zu spät zurück geben. Eine unheimliche Bibliothekarin taucht auf und hilft ihm, die passenden Bücher zu finden, doch als er sie auf die Plakate anspricht, schnappt sie ein und gibt ihm mit auf den Weg, die Bücher ja nicht zu spät abzugeben. Nach der erfolgreichen Rede kommt es dann, wie es kommen muss: Sam kann die Bücher nicht mehr finden...
"Zeitraffer" handelt von dem jungen Kevin, der zu seinem Geburtstag eine Sofortbildkamera geschenkt bekommt. Doch bei der ersten Probeaufnahme zeigt sich etwas Erstaunliches: Statt des Familienporträts ist auf dem Bild ein Haus mit einem struppigen Hund zu sehen. Genauso wie auf den nächsten Bildern. Kevins Vater will die Kamera umtauschen, doch Kevin will hinter das Geheimnis kommen.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Tja, dieses Buch hatte es wirklich in sich. "Zeitraffer" ist eine spannende Horrorgeschichte, aber "Der Bibliothekspolizist" hat mich richtig mitgenommen. Diese Geschichte war mir ganz eindeutig zu heftig. Dabei hat mir vor allem der realistischere Teil zugesetzt. Das lese ich bestimmt so schnell nicht wieder. Und ach ja: Ich hab das Buch zu spät wieder abgegeben. Rein aus Trotz dem Buch gegenüber. Aber so richitg wohl war mir nicht dabei ;)