Sonntag, 15. November 2015

Grüße von der "Buch Wien".

Nach einer anstrengenden und ungewohnt langen Arbeitswoche sitze ich gerade mit einem Becher Kaffee in der Ruhezone der Buchmesse und schaffe es zum ersten Mal, den Stress der letzten Tage loszulassen.
Private Dramen, erschütternde Unglücke, die die ganze Welt treffen, ein Gefühl von leichter Überforderung, vor allem seit Freitag- ich habe das Gefühl, dass ich gerade zum ersten Mal wieder richtig tief durchatmen kann und mir für ein paar Minuten den Luxus gönnen kann, mich so zu fühlen, wie ich mich halt fühle- ohne Erwartungen, ohne gefaktes Lächeln, ohne schlechtes Gewissen.
Nach vorn Blicken, statt zurück.
Denn eines hat mir die letzte Woche ganz eindeutig gezeigt: Das Leben ist viel zu kurz, um seine Träume zu verschieben.