Sonntag, 22. November 2015

Rezension: Francois Lelord: Die kleine Souvenirverkäuferin


Erschienen: 2012
319 Seiten

Inhalt: Als Arzt in Vietnam hat Julien eine Menge Dinge, die seinen Alltag füllen: Seine Sprechstunde für die Einheimischen, sein Sprachunterricht bei der hübschen Studentin, einige Freunde und Bekannte, sein weit entfernter Vater und die kleine Souvenirverkäuferin, die er immer am See beobachtet, und die ihm vom ersten Blick sehr gefällt. Als eine Nonne mit den Anzeichen einer Grippe in die Klinik kommt, ahnt er noch nicht, dass sie der Auslöser für eine ganze Reihe an Ereignissen wird: Eine Epidemie droht auszubrechen, denn die Grippe entpuppt sich als unbekannter, tödlicher Virus. Und mit ihr kommt seine Exfreundin Clea wieder in sein Leben, eine Virologin, von der er sich nicht sicher ist, ob sie nicht vielleicht doch die Frau fürs Leben sein könnte, wenn er sich nur ein wenig mehr anstrengen würde. Gemeinsam mit Clea versucht er den Ursprung des Virus und ein Gegenmittel zu finden.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Ich habe einige der Bücher aus Lelords "Hektor"-Reihe gelesen und fand gerade seine schlichte, vereinfachende, fast kindliche Art, mit den großen philosophischen Fragen nach dem Sinn des Lebens umzugehen, sehr schön zu lesen. Dieses Buch ist da ganz anders. Die Sprache ist eine andere, dem Inhalt fehlt sie Leichtigkeit, die mir bei den anderen Büchern so gefallen haben- es ist viel ernster, teilweise sogar tragisch. Trotzdem mochte ich das Buch- die Geschichte war gut zu lesen und hat mich in ihren Bann gezogen.

Kleiner Zusatz für die Monatsaufgabe der Challenge: Ich wähle dieses Buch als mein "schönes Buch" aus, weil mir das Coverbild sehr gut gefällt. Es ist farblich auf die anderen Bücher Lelords abgestimmt und mir gefallen die weichen Pastelltöne. Außerdem passt das Bild gut zum Inhalt des Buches- auch wenn die kleine Souvenirverkäuferin darin nicht rudert ;)