Mittwoch, 8. Juli 2015

Helgoland, Tag 1.


Der Kurzurlaub auf Helgoland war ein Teil des Urlaubs, auf den ich mich schon seit Monaten gefreut habe. Wir haben uns einen kleinen Bungalow für zwei Nächte gemietet, der ein wenig den Charme eines Wohnwagens hatte, klein, aber sehr gemütlich. 
Die Insel Helgoland besteht aus einer Hauptinsel und einer kleineren Insel, die direkt davor liegt und die "Düne" genannt wird. Unsere Hütte lag auf der Düne, was ich sehr angenehm fand, denn dadurch war es dort regelrecht abgeschieden und es kamen kaum Tagestouristen vorbei.

 Am ersten Tag sind wir dann auch gleich, nachdem wir was leckeres gegessen haben, auf die Düne gefahren, um unsere Hütte zu beziehen.
Dort lernten wir auch gleich unsere Nachbarn kennen. Und unseren Mitbewohner, der auf unserem Dach lebte:
 Kaum hatten wir unser Gepäck abgeladen, haben wir uns erstmal in Schwimmsachen geschmissen und sind baden gegangen. Das Wasser war der Wahnsinn, gefühlt noch viel kälter als in St. Peter, aber angeblich auch 12 Grad. Naja^^ Allzu lang hab ich es nicht ausgehalten, und dann auch meinen Schatz überredet, wieder mit mir ins Trockene zu kommen. Auf dem Weg zu unserer Hütte wurde uns von Einheimischen gratuliert :D
 Wir sind dann erstmal eine Weile in der Hütte geblieben und haben uns aufgewärmt. Am Abend wollten wir noch ein Spaziergang machen. Kaum kamen wir aus der Hütte, spürte ich einen leichten Flügelschlag auf der Schulter und blitzschnell stürzte sich eine Möwe auf das Stück Brot, das mein Schatz in der Hand hatte :D Möwen füttern ist auf Helgoland ja per Geldstrafe verboten- ein bissi spät, anscheinend. Wenn man was zu Essen in der Hand hat, sollte man sich vorsehen. Die Begegnung mit eben dieser Möwe sollte nicht unsere letzte sein.
 Bei unserem Spaziergang umrundeten wir einmal die komplette Düne. Es war einfach herrlich: Still, leer, fast keine Menschen, dafür Unmengen an Tieren, die man beobachten konnte.



 Am Südstrand der Düne trafen wir dann auch endlich auf die Tiere, die wir beim Schwimmen schon vermisst hatten. Erinnert ihr euch noch an die Fotos vom letzten Jahr, bei denen ich gesagt hatte, wer einen Seehund in den Pünktchen erkennt, kriegt einen Keks? Ich war so unglaublich glücklich über meine neue Kamera (und bin es immernoch, jedes Mal, wenn ich diese tollen Bilder sehe!)




 Es hat sehr lang gedauert, bis wir uns losreißen konnten^^ Irgendwann wurde es recht dunkel, der Himmel zog zu, und wir beschlossen, lieber langsam zurück zu gehen.