Dienstag, 14. Juli 2015

Rezension:T.C.Boyle: Worlds End


Erschienen : 1987
616 Seiten

Inhalt: Der Roman spielt in drei Zeitebenen: 1968 fährt ein junger Mann, Walter, gegen eine Gedenktafel, ihm muss ein Fuß amputiert werden. Obwohl er sich nie mit seiner Vergangenheit beschäftigt hat, ergibt sich durch die Erzählung der anderen Handlungsstränge, die im 17. Jahrhundert und 1949 spielen, dass hinter diesem Unfall mehr steckt als ein bloßer Zufall, denn die Geschichte Walters hat sowohl etwas mit dem Inhalt der Gedenktafel als auch mit demjenigen, der sie aufgestellt hat, zu tun. Während Walter versucht, sich in seinem neuen Leben zurecht zu finden, erkennt der Leser Verknüpfungen und Wiederholungen in der Geschichte und erfährt, wie eigentlich alles so kommen musste, wie es gekommen ist.

Meine Erfahrung mit dem Buch :  Dieses Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück. Einerseits war es recht schwierig zu lesen, obwohl ich nicht einmal genau festmachen kann, woran das lag. Das Buch ist mit mir in den Urlaub gefahren, dort hab ich es drei Wochen nicht mehr angerührt und dann ganz schnell fertig gelesen.  Irgendwie war es einfach seltsam. Der Inhalt war spannend, die Verstrickungen, die sich immer mehr herauskristallisierten, interessant zu verfolgen, ein Gefühl von Schicksalhaftigkeit begleitet alles, aber dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl im Hinterkopf, dass die irgendwie alle nicht ganz dicht sind, und fehlende Sympathie für absolut jede der Romanfiguren hat das Lesen nicht wirklich erleichtert. Ich kann im Nachhinein nicht mal wirklich so richtig sagen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht: irgendwie schon, aber andererseits....