Dienstag, 21. Juli 2015

Rezension: Edgar Rai: Nächsten Sommer.


Erschienen: 2010
236 Seiten

Inhalt: Felix lebt in einem alten Wohnwagen auf brachliegendem Bauland. Er besitzt so gut wie nichts, fühlt sich mit seinem Leben aber sehr wohl. Als er das Sommerhaus seines Onkels in Südfrankreich erbt, beschließen seine langjährigen Schulfreunde und er spontan, hinzufahren und dort sich das unerwartete Erbe anzuschauen. Sie steigen in einen uralten VW-Bus, der hauptsächlich von Gaffa und Rost zusammengehalten wird, und fahren los. Unterwegs erleben sie eine Menge Abenteuer, lernen sich nach all den Jahren nochmal besser kennen und finden neue Freunde und Weggefährten.

Meine Erfahrung mit dem Buch: Bei der Monatsaufgabe für den Juli war ich ein bisschen verzweifelt. Kurze Bücher, und eines noch dazu mit Sommermotiv? Echt jetzt? Viel mehr kann man meine Lesegewohnheiten kaum untergraben. Okay, ich lese hin und wieder auf kürzere Bücher. Dramen, vor allem. Aber die waren zu kurz. Und mit Sommermotiv? Eigentlich garnicht. Etwas grummelig hab ich mich bei lovelybooks auf die Suche gemacht. Das Stichwort "Sommer" eingegeben und durch die Seiten geklickt. Die wenigen Bücher, die ich hätte lesen mögen, waren zu lang oder hatten kein Sommerbild. Auf einer Seite jenseits der 30, als ich nur noch aus Gewohnheit weiterklickte, stolperte ich dann aber über "Nächsten Sommer". Moment, das hatte ich schonmal gesehen, und das wollte ich doch eh mal lesen, und hatte es dann aber aus den Augen verloren. Und ha! Es passte auf beide Kriterien! Also schnell das Ebook runtergeladen und sofort angefangen. Den Rest der Nacht habe ich mich mit auf die Reise begeben, habe viel geschmunzelt, ein paar Mal auch gelacht, war Stellenweise nachdenklich und hatte vor allem irgendwann wahnsinniges Fernweh. So eine Reise war bei mir im Freundeskreis auch mal geplant gewesen, aber irgendwie untergegangen. Schade. Das Buch kann ich sehr empfehlen, es ist toll zu lesen. Und am liebsten würd ich sofort losfahren.